Kurzfilmprogramm 3

In Anwesenheit von Sofia Bohdanowicz, Melanie Scheiner und Albert Sackl

 

Direktorin Eva Sangiorgi meint, der Kurzfilm sei einer der lebendigsten, formenreichsten und freiesten Schauplätze der Kinematografie. Wie recht sie damit hat, beweist u.a. diese Zusammenstellung durchweg sehenswerter Shorts. Eine faszinierende, Theorie und Haptik verwischende Vermessung des Graubereichs zwischen Sich-Beziehen und Einander-Benutzen ist Between Relating and Use, als unkategorisierbare Studie über die Bedeutungslosigkeit von Zeichen in einer Welt voller manipulativer Marketingsymbole funktioniert Key, Washer, Coin; von der Apokalypse erzählt Man in the Well, ein imaginäres Zwischenreich betritt The Magical Dimension, in meditative Trance versetzt Fainting Spells; Wechselwirkungen zwischen privaten Körperteilen und öffentlichen Räumen untersucht The Soft Space und zu guter Letzt präsentiert sich Steifheit 1–3/7 als erektil komprimierter Zwischenstand eines einzigartigen Männerlebenszeitprojekts. Schon jetzt viel Glück bei der Weiterführung! (Die Macherinnen und der Macher der beiden letztgenannten Filme stellen sich dem Publikumsgespräch.)


29. 10., 16.00 Uhr, Metro historisch

 



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