Premières solitudes / Young solitude

Claire Simon, Frankreich 2018

 

Eine Reihe von Teenagern in einem Pariser Vorort spricht in kleinen Gruppen oder zu zweit über ersten Verliebtheiten, Probleme mit den Eltern, Hoffnungen und Träume, vergangene und zukünftige Enttäuschungen. Claire Simon erschafft mit langen Einstellungen, die den durchwegs sympathischen Protagonisten aus unterschiedlichen Milieus die notwendige Zeit lassen, ein Porträt einer Generation, die erstaunlich reflexiv ihren Platz in einer unsicher scheinenden Zukunft sucht. Dabei findet die gelernte Anthropologin die richtige Mischung aus Nähe und Distanz zu den Jugendlichen, die ohne Scheu vor der Kamera über ihre Probleme reden.

01.11. 21.45 Uhr, Metro Historischer Saal
in Anwesenheit von Claire Simon

02.11. 18.30 Uhr Filmmuseum

 



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