Duell

Eine in der Sportgeschichte legendäre Auseinandersetzung wird
in „Rush“ zu einer Konfrontation von universeller Gültigkeit.

 

Der 1. August 1976 gehört zu jenen Tagen, die sich fest ins kollektive Gedächtnis Österreichs eingebrannt haben, sorgten doch zwei Ereignisse für Schlagzeilen, die weit über die Landesgrenzen hinausreichten. In den frühen Morgenstunden jenes Sonntags stürzte die Reichsbrücke – in Wien eine der Hauptverbindungen über die Donau – ein. Doch diese Katastrophe, die wundersamerweise nur ein Todesopfer forderte, geriet durch eine weitere Nachricht beinahe in den Hintergrund, denn am Nachmittag verunglückte Niki Lauda beim Grand Prix auf dem Nürburgring schwer. Die Folgen des Unfalls – Lauda konnte gerade noch aus seinem brennenden Rennauto geborgen werden – waren so gravierend, dass der regierende Formel-1-Weltmeister noch mehrere Tage auf der Intensivstation ums Überleben kämpfte. Die Anteilnahme war entsprechend groß, genoss Lauda insbesondere in Österreich nicht nur unter eingefleischten Motorsportfans so etwas wie Heldenverehrung. Ein Status, der sich noch steigern sollte, als Niki Lauda nur 42 Tage nach dem Unfall, von den dabei erlittenen Brandverletzungen noch sichtbar gezeichnet, ein kaum für möglich gehaltenes Comeback feierte und beim Rennen in Monza den vierten Platz belegte.
Jener Sonntag im August ’76 ist dann auch Kulminationspunkt in Rush, an diesem Tag erreicht ein erbitterter Zweikampf der im Fokus des Films stehenden Kontrahenten einen verhängnisvollen Höhepunkt.  

Glamour und Tod

Besagtes Duell nimmt Anfang der siebziger Jahre Gestalt an, als zwei aufstrebende junge Talente in den unteren Divisionen des Autorennsports aufeinanderprallen. Die beiden könnten trotz biografischer Gemeinsamkeiten gegensätzlicher nicht sein: Da ist auf der einen Seite der Engländer James Hunt, als Sohn eines Börsenmaklers in privilegiertem Ambiente aufgewachsen, ein prototypischer Vertreter jener Generation, die vom Geist der Gegenkultur der Sechziger und Swinging London geprägt war. Ein Freigeist, der in seiner Mischung aus hedonistischer Lebensfreude und dem Ehrgeiz, als Rennfahrer erfolgreich zu sein, das Motto des Rock ’n’ Roll „Live fast, love hard, die young“ personifziert. Auf der anderen Seite ist da Niki Lauda, Spross einer traditionsbewussten österreichischen Industriellendynastie, der nur deswegen zum Rennsport gekommen ist, weil er das – eigener Einschätzung zufolge – am besten kann. Ein kühl kalkulierender Stratege, der mit pedantischer Genauigkeit jede Phase bei der Entwicklung und Abstimmung seines Rennautos zu kontrollieren beabsichtigt und sich ausschließlich auf seinen Job als Rennfahrer konzentriert. Soweit die Ausgangslage von Rush, dessen Plot entlang dieses sich über mehrere Jahre zuspitzenden Duells verläuft.
Ron Howards Inszenierung rekonstruiert mit beträchtlichem Aufwand bei Ausstattung und Kostümen und mit großer Präzision jene Epoche detailgetreu, insbesondere Anthony Dod Mantles Kameraarbeit generiert einen Retro-Look, der nicht nur die vorherrschende filmische Ästhetik, sondern auch die siebziger Jahre als Kulturphänomen zunächst einmal in jedem Kader kongenial widerzuspiegeln versteht. Regisseur Howard folgt dabei auf den ersten Blick den Konventionen des Biopics, um Rush voranzutreiben. Dabei greift er durchaus auch auf allseits bekannte Bilder zurück, die mitgeholfen haben, Mythos und auch Klischees bezüglich Autorennen – und insbesondere der Formel 1 – zu begründen. Das vorherrschende Image der Fahrer zwischen Wagemut, Machogehabe und exzessivem Society-Leben wird auch streckenweise unter Einsatz kolportagehafter Elemente geschickt etabliert. Eine Projektion, die von den damaligen Protagonisten des Automobilrennsports nur zu gern gepflegt wurde, die aber auch einen realen Hintergrund hatte, waren doch tödliche Unfälle ein fixer Bestandteil des Formel 1-Geschäfts. Doch die schnittig-rasante Inszenierung voller Bilder mit hohem Wiedererkennungswert ist im Fall von Rush keineswegs der Versuch, bloß eine gut konsumierbare Narration zu generieren, sondern eine wohldurchdacht aufgebaute, das Zeitkolorit geschickt ausnutzende Kulisse, vor der eine Auseinandersetzung geradezu archetypischer Charaktere und Topoi abläuft, und die weit über den Mikrokosmos der Formel 1 hinausreicht.
Die Rivalen der Rennbahn symbolisieren dabei nämlich Antagonisten klassischen Zuschnitts. James Hunt wird dabei die Rolle des draufgängerischen Romantikers und Idealisten zugeordnet, der mit seiner Leidenschaft Menschen einzunehmen versteht. Hunt wird als flamboyante, charismatische Persönlichkeit porträtiert, der neben seiner Begeisterung für seine Aufgabe als Rennfahrer aber auch nicht darauf vergisst, das Leben in vollen Zügen auszuschöpfen. Er ist der Prototyp des romantischen Helden, dem man in seiner Vitalität auch persönliche Schwächen gerne nachsieht. Denn schon in einer der ersten Sequenzen von Rush wird – zunächst noch beiläufig – deutlich, dass der auf den ersten Blick eher entspannte, lockere Erzählduktus seine Ecken und Kanten aufweist. Knapp vor dem Start eines Rennens muss sich James Hunt, der ansonsten sein strahlendes Helden-Image kultiviert und mit attraktiven Damen im Arm das Fahrerlager zur Champagner-getränkten Partyzone macht, übergeben – das beträchtliche Risiko, sein Leben zu verlieren, macht sich schlagartig mittels körperlicher Symptome bemerkbar. Ein Motiv, das sich im Lauf des Films wiederholen wird, denn trotz  seiner beinahe unbesiegbar wirkenden Erscheinung – in der Gestalt von Chris Hemsworth erinnert Hunt dabei schon physiognomisch an einen Siegfried – hat er, gleich dem Helden aus der Nibelungensage, seine Schwachstellen.
Ihm gegenüber steht mit Niki Lauda ein völlig gegensätzlicher Typus. Der ist in der Version von Ron Howard und seinem Drehbuchautor Peter Morgan der Typus des pragmatischen Technokraten, für den die Ratio der alles entscheidende Faktor bei seinen Entscheidungen ist. Das wäre für einen professionellen Rennfahrer ja nicht die schlechteste charakterliche Struktur, doch das in Rush gezeichnete Bild geht einen Schritt weiter und könnte zumindest innerhalb der heimischen Fangemeinde – wo Lauda in der medialen Berichterstattung schon hin und wieder zu „Niki Nationale“ hochstilisiert wurde – für einige Irritationen sorgen. Denn Niki Lauda ist nicht nur der kühl kalkulierende Stratege, sondern ein verknöcherter Technokrat, der mit seiner impertinenten Besserwisserei jedermann nervt. Und obendrein ein gefühlskalter Mann, der in seiner Unfähigkeit, auch nur das kleinste Stück Empathie zu empfinden, schon soziopathische Züge aufweist. Auch das wird schon früh etabliert: Im Training ereignet sich ein schwerer Crash, an der Unfallstelle spiegelt sich in den Gesichtern von James Hunt und anderen Fahrern das blanke Entsetzen angesichts des toten Kollegen, dessen Körper furchtbar zerschmettert noch im Wrack seines Rennwagens liegt. Nur Niki Lauda steht ungerührt da und doziert, dass die Kurve offensichtlich zu schnell angefahren worden sei und der tote Kollege selbst schuld an seinem Unfall sei, deshalb gebe es auch keinen Grund, sich noch länger damit aufzuhalten.
Doch Lauda geht nicht nur seiner Profession kühl kalkulierend nach – eine Chance von 20 Prozent zu sterben sei, wie er immer wieder betont, ein im Rennsport annehmbares Risiko –, auch in seinem privaten Leben herrscht Kälte. Bezeichnend das erste Treffen mit seiner späteren Frau Marlene (Alexandra Maria Lara), bei dem Lauda als Beifahrer nichts Besseres einfällt, als die Mängel ihres Wagens zu analysieren. Eine Szene, die die Beziehungsunfähigkeit Laudas auf geradezu tragikomische Weise deutlich macht. Die Hochzeit selbst wird der stets pragmatisch handelnde Lauda kurz und schmerzlos in den tristen Räumlichkeiten eines Wiener Standesamtes vollziehen. Die Wartezeit am Gang verbringt er damit, seiner Marlene zu erzählen, dass das Ganze eigentlich nichts für ihn sei – seine verkrampfte Körperhaltung würde man dabei eher einem Kriegsgefangenen vor dem Verhör zuschreiben als einem Mann, der kurz davor steht, seiner vermeintlichen großen Liebe das Ja-Wort zu geben. Es wird auch im Verlauf des Films zu keiner einzigen nur annähernd zärtlichen Berührung in den gemeinsamen Szenen von Niki und Marlene kommen. Die Popularität Laudas wird dem Zuschauer von Rush zusehends rätselhafter, vermittelt doch die großartige Darstellung Daniel Brühls einen Charakter, der wie eine Mischung aus dem Grinch und Darth Vader erscheint – mit entsprechend geringen Sympathiepunkten.

Danton gegen Robespierre

Zwei so grundverschiedene Charaktere bieten naturgemäß jede Menge Reibungsflächen, die über die sportliche Rivalität weit hinausgeht. Als der Kampf um den Titel in der Formel 1 1976 auf das Duell Hunt gegen Lauda hinausläuft, spitzt sich diese Rivalität nicht nur zu, sondern bekommt zusehends auch eine persönliche Dimension. Hier bekommt das Duell eine Universalität, die Rush dank Ron Howards präziser Inszenierung aus den Konventionen des Biopics hinauskatapultiert. James Hunt und Niki Lauda mutieren dabei zu archetypischen Figuren, die typologisch an die Protagonisten in Büchners Drama „Dantons Tod“ erinnern. Wie der Revolutionsheld Georges Danton ist der charismatische Hunt mit seinem idealistischen Enthusiasmus ein Favorit der Massen, dem man so manche Schwäche nachsieht, weil bei allen Qualitäten gerade seine Unvollständigkeit die Natur des Menschen widerspiegelt. Lauda hingegen ist gleich Maximilien Robespierre der Prototyp des eiskalten Bürokraten, des  unerbittlichen Tugendwächters, der – auch sich selbst gegenüber – das punktgenaue Einhalten von Prinzipien über alles stellt. Symptomatisch steht dafür jene Sequenz, als James Hunt, der 1976 endlich über ein Auto verfügt, das dem Ferrari von Lauda ebenbürtig ist, ein Rennen gewinnt. Lauda schwärzt Hunt bei den Rennkommissaren an, weil ein Teil seines Autos nicht ganz den Abmessungen entspricht – was keinen Vorteil verschafft, wie auch Lauda weiß, doch Regeln sind eben Regeln, wie der regierende Weltmeister Lauda ein wenig selbstgerecht anmerkt. Und man gewinnt dabei den Eindruck, dass es ihm tatsächlich nicht in erster Linie darum geht, einen Sieg am Grünen Tisch zu erringen, sondern einfach dem Regulativ als oberstes Prinzip zu genügen (Hunts Disqualifikation wurde später übrigens wieder aufgehoben). Peter Morgan, einer der profiliertesten Drehbuchautoren des gegenwärtigen Weltkinos, hat mit dem Skript zu Rush das Konzept, populärkulturell bekannte Episoden der jüngeren Zeitgeschichte aufzugreifen und damit Motive und Topoi von universeller Gültigkeit zu entwickeln, fortgesetzt. In Frost/Nixon (2008) – ebenfalls von Ron Howard – wird das Interview, das der bis dahin auf leichte Themen spezialisierte Moderator David Frost mit Richard Nixon führt, nicht nur zu einem persönlichen Duell zweier gegensätzlicher Persönlichkeiten, sondern zu einem Drama, und der vormalige US-Präsident zu einer tragischen Figur vom Schlage König Richards. In The Damned United (2009), der Geschichte des legendären englischen Fußballtrainers Brian Clough, personifiziert dieser – ähnlich wie James Hunt – den Typus des Idealisten, der große Ziele verfolgt, doch in seinem zeitweilig auch ein wenig naiven Enthusiasmus latent an der Sturheit  und Niedertracht engstirniger Pragmatiker zu scheitern droht. Wie Frost/Nixon und The Damned United erweist sich auch Rush formal als detailgetreues Panorama seiner Zeit, das jedoch auch mittels brillant agierender Schauspieler eine präzise psychologische Studie bietet, die sich nicht damit begnügt, ihre Protagonisten durch bekannte Szenarien ihrer Biografie zu schleusen. Unaufdringlich und trotzdem deutlich erschließt sich dabei die universelle Gültigkeit des Plots. Der Gegensatz zwischen vitalem Idealismus und dogmatischer Pragmatik, den Rush anhand der allseits bekannten Antagonisten publikumswirksam zeigt, wird aber nicht nur als Konfrontation vorgeführt, sondern macht klar, dass diese Pole existenzielle Bestandteile menschlichen Tuns sind, die beide ihre Berechtigung haben und einander sogar weitgehend bedingen.
Laudas rationale Disziplin wird ihn etwa die schweren Verletzungen nach seinem Unfall überwinden lassen, der Wunsch, sich wieder mit seinem so gegensätzlichen Rivalen zu messen und ihn zu übertrumpfen – übrigens die einzige emotionale Regung Laudas im Verlauf des Films –, ist die eigentliche Triebfeder bei seiner wundersam schnellen Genesung. Und nur die emotionale Hochschaubahnfahrt, auf der sich Hunt permanent befindet, ermöglicht es ihm, jede Vernunft außen vor zu lassen und im letzten Rennen der Saison 1976 gleichsam im Blindflug durch dichtesten Regen zu rasen, womit er sich den Weltmeistertitel sicherte. Doch wie zumeist im richtigen Leben sollte purer Enthusiasmus nur temporär die Überhand behalten. Der kühle Pragmatiker Lauda gewann noch zwei weitere WM-Titel, gründete später eine Airline und ist aktuell Aufsichtsratsvorsitzender des Formel-1-Teams von Mercedes. Hunt sollte nie mehr Champion werden, er genoss jedoch seinen Triumph von 1976 in den darauffolgenden Jahren in vollen Zügen. Ein Lebensstil, der seinen Tribut forderte: James Simon Wallis Hunt erlag am 15. Juni 1993 im Alter von nur 45 Jahren einem Herzinfarkt.

„Tanken kann ich auch ohne Hilfe.“

Der Untergang wurde ihr Aufstieg: Als Hitlers Sekretärin Traudl Junge sorgte Alexandra Maria Lara international für Furore. Nicht nur Francis Ford Coppola wurde so auf sie aufmerksam, auch Regisseure wie Stephen Daldry, James Ivory oder Spike Lee begeistern sich für die Schauspielerin, die 1978 in Rumänien geboren wurde und als Vierjährige mit ihrer Familie nach Deutschland floh. In Rush ist Alexandra Maria Lara als Freundin und spätere Ehefrau  von Niki Lauda alias Daniel Brühl zu sehen.

Wie sehr schlägt Ihr Herz für denn Rennsport?
Ehrlich gesagt fand ich Tennis zum Zuschauen früher immer spannender als Autorennen, aber inzwischen sieht das anders aus. Durch diesen Film habe ich entdeckt, wie aufregend der Rennsport in Wirklichkeit ist.

Wie steht es um Ihr Verhältnis zum Auto?
Ich fahre gerne Auto, aber Expertin bin ich auf diesem Gebiet beim Besten willen nicht. Tanken kann ich allerdings auch ohne Hilfe. (lacht). Ich würde mich als umsichtige Fahrerin bezeichnen, Raser auf der Straße sind mir eher unangenehm.

Ist Rush für Sie ein Film über Rennfahrer oder einen Lovestory?
Es werden zwei legendäre Rennfahrer porträtiert. Zum einen geht es um die Rivalität der Beiden, aber natürlich ist auch Ihr Privatleben im Fokus des Films. Insofern ist das ein Film, der nicht nur Formel 1-Fans anspricht.

Wer wäre für Sie der attraktivere Typ, James Hunt oder Niki Lauda?
Das kann ich gar nicht sagen. Ich denke, dass von beiden eine starke Faszination ausging. Hunt vertrat eher das Image des Bad Boys, Niki Lauda das des zielstrebigen Mannes, beides können Frauen durchaus attraktiv finden.

Haben Sie die reale Vorlage Ihrer Figur, Marlene Lauda, kennengelernt oder haben Sie sich ganz auf das Drehbuch verlassen?
Ich habe sie leider nicht treffen können. Es lag aber wunderbares Material vor, an dem ich mich orientieren konnte. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr der Film gefällt.

Wie gefallen Sie sich in dieser Retro-Mode der siebziger Jahre?
Ich brauchte schon auch einen Moment mich damit anfreunden. Von meiner Frisur im Film habe ich mich herzlich gerne verabschiedet (lacht). Begeistert war ich allerdings von den Kostümen und den Autos aus dieser Zeit.

Hätten Sie lieber damals gelebt, ohne Handy-Hektik?
Ach, ich lebe ganz gerne in der heutigen Zeit. Wenn schon Zeitreise, dann zurück in die zwanziger Jahre.

Müssen Sie eigentlich noch zum Vorsprechen?
In diesem Fall war es so, dass ich mich mit Ron Howard über Skype unterhalten habe und es sich dort schon so anhörte, dass wir uns dann am Set sehen würden. Wobei ich generell überhaupt nichts gegen Castings habe. Für mich war Vorsprechen nie großer Stress, letztlich muss der Regisseur den richtigen Schauspieler für seine ganz eigene Vision finden.

Nehmen Sie Souvenirs von den Dreharbeiten Ihrer Filme mit?
Manchmal nehme ich ein Kleidungsstück mit, das mir besonders gut gefallen hat und das ich auch privat gerne tragen würde. Ich habe einen richtig kleinen Kostümfundus zu Hause.

Was halten Sie von Prädikaten „Deutschlands schönste Schauspielerin” oder den ewigen Audrey Hepburn-Vergleichen? Sind Sie genervt oder geschmeichelt?
Wenn man etwas Positives über sich hört ist das selbstverständlich immer schöner als umgekehrt. Wobei man solchen Superlativen keine zu große Bedeutung beimessen sollte.

Ist es Ihnen nicht ein wenig unheimlich, wie gut Ihre Karriere gerade läuft? Haben Sie keine Angst vor dem Abstieg
Natürlich gibt es immer eine gewisse Angst, aber das hält sich in Grenzen. Mit meinen guten Erfahrungen im Hintergrund, muss ich umgekehrt eben auch mit möglichen Niederlagen zurechtkommen, wenn sie denn einmal eintreten.   

Ihr Vater ist Schauspiellehrer, Ihr Ehemann Schauspieler: Dient Ihre Familie als Karriere-Berater?
Ich erzähle meiner Familie immer gerne was mich beschäftigt. Die Meinung von meinem Mann oder meinem Vater hilft, wenn ich mir über ein Projekt nicht ganz im Klaren bin. Ein großer Traum von mir wäre, einmal gemeinsam mit den beiden vor der Kamera zu stehen. Sehr gerne würde ich irgendwann einmal selber Regie führen.

Haben Sie Pläne, selbst Regie zu führen?
Unbedingt! Aber dafür lasse ich mir noch ein bisschen Zeit…



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Interview ~ Dieter Oßwald

Drama/Biopic, USA/Deutschland/Großbritannien 2013


Regie Ron Howard
Drehbuch
Peter Morgan
Kamera
Anthony Dod Mantle
Schnitt
Daniel P. Hanley, Mike Hill
Musik
Hans Zimmer
Production Design
Mark Digby
Kostüm
Julian Day

Mit Daniel Brühl, Chris Hemsworth,
Alexandra Maria Lara, Olivia Wilde,
Natalie Dormer, Christian McKay,
Sean Edwards, Pierfrancesco Favino
Verleih Constantin Film, 123 Minuten
www.rush-film.de



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