„Ich konnte es in der Früh gar nicht erwarten, dass wieder gedreht wird“

Klaus Maria Brandauer im Gespräch anlässlich des Kinostarts von Antonin Svobodas „Der Fall Wilhelm Reich“

 

Klaus Maria Brandauer ist einer jener Schauspieler, die einen Film scheinbar mühelos alleine tragen können. Seine Besetzung erweist sich auch als Glücksfall für Antonin Svobodas faktentreues Biopic Der Fall Wilhelm Reich. Man kann sich danach kaum mehr jemanden anderen in der Rolle des umstrittenen Innovators vorstellen. Reich (1897–1957) überwarf sich mit seinem Lehrmeister Freud, entwickelte die Orgasmustheorie und die körperorientierte Vegetotherapie, ehe er vor den Nazis in die USA flüchtete. Dort erforschte er eine bis dato unbekannte spezifisch biologische Energie, die er Orgon nannte und beschäftigte sich mit der Möglichkeit, mit deren Hilfe künstlichen Regen zu erzeugen. Der Film spielt klugerweise ausschließlich in diesem Exil, behandelt ausführlich Reichs gerichtliche Verfolgung durch die in der McCarthy-Ära extrem paranoiden US-Behörden, die ihn schließlich wegen seiner Missachtung des Verbots seiner Orgon-Akkumulatoren zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilten. (Mehr über den Film in „ray“ 12/12)

Klaus Maria Brandauer ist einer der wenigen österreichischen Schauspieler, die in Hollywood-Großproduktionen wie Out of Africa (1985) an der Seite von Robert Redford und Meryl Streep oder The Russia House (1990) neben Sean Connery und Michelle Pfeiffer tragende Rollen spielten. Seine große Liebe gehört aber dem Theater. Seit den frühen Siebziger Jahren hat er – vorrangig am Burgtheater – nahezu alle großen klassischen Rollen verkörpert, Regie geführt und am Reinhardt-Seminar in Wien unterrichtet. Mit seiner Interpretation des Hendrik Höfgen in Istvan Szabos Film Mephisto (1981) erregte er die Aufmerksamkeit der James-Bond-Produzenten, die ihn für Never Say Never (1983) als Oberschurken verpflichteten. Bei Georg Elser (1989) und Mario und der Zauberer (1994) führte er auch Regie. Seine Bühnen- und Filmarbeit brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein. Zuletzt war er in Francis Ford Coppolas Tetro (2009) wieder auf der Leinwand zu sehen, im neuen österreichischen Film ist er hingegen ein seltener Gast.

Das Gespräch fand einen Tag nach der Weltpremiere von Der Fall Wilhelm Reich im Rahmen der Viennale 2012 statt. Brandauer, dem der Ruf vorauseilt, ein nicht gerade einfacher Interviewpartner zu sein, wirkt völlig entspannt und gut gelaunt, offensichtlich steht er voll und ganz hinter dem Film: „Es ist das erste Mal, dass ich sowohl vor Publikum als auch bei Interviews etwas, wo ich mitgewirkt habe, gut gefunden habe. Gut gefunden habe ich schon viele Sachen, aber es ist das erste Mal, dass ich es auch öffentlich gesagt habe. Damit die Leute wissen, was sie zu denken haben.“ Im Gespräch pendelt er je nach Thema zwischen Wut und Zärtlichkeit, Ironie und Drama, Dialekt und Burgtheater-Deutsch. Auf jeden Fall weiß er, dass er niemandem mehr etwas beweisen muss. Das kann man Altersweisheit nennen, die Selbstironie zulässt, die einen aber nicht daran hindert, sich über den Zustand der (Medien-)Welt aufzuregen oder ins Schwärmen über das immer wieder neue Vergnügen, einen Film zu drehen, zu geraten.

Kindheit und Jugend

Mit zwölf Jahren habe ich mit meinem Freund, dem Reischenböck Hansi, auf dem Dachboden große Operationen durchgeführt. Ich war natürlich der Chefarzt, wir hatten einen Stahlhelm von der Feuerwehr mit einer Lampe vorne drauf, wir waren toll ausgerüstet. Und bei den Vorbereitungen haben wir philosophiert: Wie fängt das eigentlich an. Wir haben Vater, Großvater, Urgroßvater, der damals noch gelebt hat, aber was war vorher? Und vorher und vorher? Bis zum Ursprung der Welt sind wir nicht gekommen, weil ja eine wichtige Operation angestanden ist. Bei mir haben die Versuche sehr früh angefangen, sich in andere Menschen hineinzudenken. Was mich schon immer magisch angezogen hat, ist die Ausstrahlung eines Seelendoktors, eines Medizinmannes. Ich kann mich noch gut an Anthony Quinn erinnern, der, mit einer Feder geschmückt, den Medizinmann gespielt hat, aber in den Randolph-Scott-Western das erste Drittel nie überlebt hat. Auch die späten Fritz-Lang-Filme Das indische Grabmal oder Der Tiger von Eschnapur, in denen die Dinge, die man nicht beweisen kann, eine wichtige Rolle spielen, haben mich begeistert. Das Märchenhafte, das Entrische, z.B. Frankenstein, wo wir wegen des Jugendverbots nicht rein durften. Was uns nicht daran gehindert hat, uns im Gasthof Kitzer, wo der Film damals gespielt wurde, hinten reinzuschleichen.

Was ist man denn im Leben? Das Konglomerat seiner Erziehung und seiner Gene, die man ohnehin nicht beeinflussen kann. Ich wurde von meinen Eltern und Großeltern zum Glück unglaublich liebend überschätzt. Ich weiß erst heute, wie günstig das war. Das hat dann irgendwann einmal aufgehört. Wer soll mich heute noch liebend überschätzen? Meine Frau, mein Sohn und vielleicht mein Enkel.

Die Schauspielerei

Als ich so um die Zwanzig war und unter der Regie Fritz Kortners gespielt habe, habe ich nur allem zustimmen können, was er gesagt hat. Vieles in mir ist nur durch ihn hervorgekommen, das habe ich dann weiter verfolgt. Man fühlt sich ja bald wohl in einer gewissen Technik, im Schauspiel wie im Leben. Man glaubt, man hat eine Routine, weil man schon so lange dabei ist, und doch kommen jeden Tag solche Unwägbarkeiten auf einen zu, dass einem die Routine überhaupt nicht hilft.

Mein erstes Angebot für einen Film war Salzburg Connection, eine englischsprachige Produktion. Ich habe mich darauf gefreut, irgendwo auf der Welt zu drehen, und war dann einigermaßen konsterniert, als ich gehört habe, der Hauptdrehort ist der Toplitzsee, drei Kilometer vor meiner Haustür. Ich habe mir dann fast zum Trotz ein Zimmer in Salzburg gemietet, wo ich extra hinfahren musste mit einem schönen Mercedes, und ich fühlte mich dabei irrsinnig gut. Auch als ich die Gage erfahren habe, die sehr viel höher war als am Theater, und das für elf Drehtage, in denen ich hauptsächlich mit dem Jeep durch die Gegend fahren musste. Vielleicht ist alles zu leicht gegangen, und als ich vor der Wahl stand, Burgtheater oder Filmkarriere, habe ich mich leichten Herzens für „Don Carlos“ an der Burg entschieden.

Ich habe das richtig gern, was ich mache. Nicht, was ich mache, eher was meine Aufgabe ist. Ich bin damit unglaublich verbunden, und ein Teil dessen, was ich vom Leben mitnehmen kann und was mir immer wieder auch meine Grenzen aufzeigt, ist das, was ich in meiner Arbeit erreichen kann. Die Schauspielerei ist auch keine Selbsttherapie, um Gottes Willen, sondern man kann in spielerischer Form mit all den grauenvollen Hässlichkeiten des Menschseins, des Daseins umgehen. Wenn ich einen Film mache, möchte ich ihn mir auch selber gerne anschauen wollen, als Zuschauer. Früher habe ich mich sehr, sehr gerne gesehen auf der Leinwand. Und dann nicht mehr, einfach aus Altersgründen. Jetzt, wo ich richtig alt bin, gefällt es mir wieder.

Ich habe schon viele reale Personen gespielt wie Redl, Hanussen oder Gründgens, und meine vordringlichste Aufgabe ist, für sie zu werben. Es geht bei den Charakteren nicht um die Einordnung in Richtig oder Falsch. In einer Geschichte, wo Mörderbanden an der Regierung sind, muss ich sicher sein, dass mein Regisseur, Drehbuchautor, alles macht, dass man als Zuseher dagegen sein kann. Aber auch die Bösen muss ich als Menschen darstellen. Damit der Zuschauer sagen kann: Das hätte mir auch passieren können. Und vielleicht zehn Minuten später: Nein, das auf keinen Fall. Dieses Wechselbad der Gefühle, dieses Drama, muss derjenige liefern, der diese Figuren verkörpert.

Literatur

Literatur war immer sehr wichtig für mich. Ich bin am Abend nicht eingeschlafen, ohne dass mir entweder meine Mutter oder mein Vater eine Geschichte erzählt haben. Später habe ich dann selber gelesen und zwar alles, was ich kriegen konnte. Bei „Doktor Schiwago“ habe ich immer zurückblättern müssen, weil ich mir die langen russischen Namen nicht merken konnte. Deshalb sind die russischen Autoren in meinen Jugendjahren eher unter den Tisch gefallen. Die habe ich aber inzwischen nachgeholt. Irgendwann kommt man drauf, dass immer wieder dieselben Themen verhandelt werden, die Geschichten sind immer wieder neu, aber das Muster wiederholt sich.

Manchmal mache ich ein Buch zu und erzähle mir die Geschichte selber weiter, und erst dann lese ich das Buch zu Ende. Ab und zu stimmen die beiden Versionen überein, oft aber auch nicht. Dann findet aber zumindest in meinem Kopf meine Geschichte statt, die ich gelegentlich  sogar besser finde als das Originalwerk. So wird man zum Autor, zumindest im Geiste. Vielleicht erzählen einander deshalb Menschen, die dasselbe Buch gelesen haben, oft ganz verschiedene Geschichten.

Am allerschlechtesten streiten die Menschen, die im Fernsehen zu viert oder zu fünft über Bücher reden. Bei den großen Meistern wie Thomas Mann hält man sich zurück – aber bei Neuerscheinungen wird da oft gnadenlos auf die Autoren hingehaut, anstatt dass man sich freut, dass heute überhaupt noch wer ein Buch schreibt. Dass heutzutage kaum mehr irgendetwas verbindlich ist, schon gar nicht die Sätze von Kritikern, ist auf der einen Seite gut, auf der anderen eine Katastrophe. Und deshalb sage ich: Wir müssen zurück. Zurück zur Ruhe. Zurück zu einer Art Betrachtungsweise, die uns von vornherein miteinander verbindet, indem wir einander a priori wohlwollend gegenübertreten.

Der Film

Antonin Svoboda hat mich angeschrieben, nicht einmal angerufen, das ist alles auf eine höfliche, altmodische Weise passiert. Er hat mir das Buch zugeschickt, und ich war sofort Feuer und Flamme für den Mann, für die faszinierende Persönlichkeit Wilhelm Reichs. Weil er sich mit Dingen beschäftigt hat, die mich schon immer interessiert haben, seit ich denken kann. Es ist zwar ein Klischee, aber ein gutes: Es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, von denen sich unsere Schulweisheit nichts träumen lässt! Und da bin ich dafür, dass wir dem nachgehen, was wir uns nicht einmal erträumen können. Übrigens habe ich früher unglaublich lebhaft geträumt, und ich konnte mich in ein Thema, wenn ich es mir eingebildet habe, hineinträumen. Schon längere Zeit träume ich nicht mehr, nein ich träume natürlich, aber ich kann mich leider nicht mehr erinnern.

Antonin hat mir geschätzte vier Millionen Bücher zum Lesen gegeben, worauf ich ihm leider sagen musste, dass ich in diesem Film „nur“ Schauspieler bin und keine Doktorarbeit über Wilhelm Reich schreiben möchte. Zu den beeindruckendsten Erlebnissen bei den Vorbereitungen, die zu den vergnüglichsten meines Lebens zählten, gehörten zweifellos die unglaublich eloquenten Vorträge von Heiko Lassek, einem der führenden Reich-Schüler, der uns in Altaussee zwischen dem Gemuhe der Kühe unter dem Dachstein von seinen Erfahrungen mit dem Reich-Kosmos erzählte. In meinem Haus herrschte das übliche Filmteam-Chaos. Nichts gehört mehr dir. Kein Schweinsbraten im Kühlschrank war mehr sicher. Unter Heikos Anleitung haben wir auch etliche praktische Versuche unternommen, von denen man einige mit meinem Filmsohn auch im fertigen Werk sieht. Es waren wie meistens - das kann ich in meinem fortgeschrittenen Alter sagen - alles Dinge, die mir nicht bekannt waren, die ich aber trotzdem, vielleicht instinktiv, wusste.

Mir hat das so eine Freude gemacht, mich auf dieses Abenteuer einzulassen. Ich konnte es in der Früh gar nicht erwarten, dass wieder gedreht wird. Als ich bei der Premiere den Film das erste Mal auf der großen Leinwand gesehen habe kam ganz stark dieses Gefühl der Dreharbeiten wieder hoch, dass wir alle eine Riesenfamilie waren, wo es keine Unwichtigen gibt, auch wenn natürlich manche auf Grund ihrer Tätigkeiten mehr Einfluss gehabt haben. Früher war ich immer einer der jüngsten und jetzt war ich „der Alte“, umgeben von lauter Jungspunden. Denen will man dann beweisen: Jünger als ihr bin ich noch lange. Aber ich bin dann doch nicht als erster in den kalten See gesprungen, das musste dann schon Julia Jentsch machen, das schaut auch besser aus.

Wilhelm Reich

Mit 20 habe ich mit Bernd Spitzer, einem erstklassigen Schauspieler, eine Urschrei-Therapie gemacht und einige andere Sachen in der Richtung ausprobiert. So weiß ich auch, was Berührungen ausmachen können. Das war ja lange Zeit verpönt in der Therapie. Für Reich war dieses Element ganz besonders wichtig. Und die Schauspielerin Elisabeth Bergner, eine der wenigen wirklich großen Personen, der ich in meinem Leben begegnet bin, hat J.L. Moreno, einen Mitarbeiter Freuds und Reichs, der die Methode des Psychodramas erfunden hat, gut gekannt und mir von ihm erzählt. Moreno überzeugte Ärzte in einem Spital davon, dass sie mit den Patienten die Rollen tauschen, inklusive dieses entwürdigenden Hemdes, das man nur von hinten zuknöpfen kann. Die Ärzte haben sich sehr bald gegen die rüden Methoden und den herzlosen Umgang der Kranken gewehrt, die sie behandelt haben, worauf diese entgegneten, dass sie sich nur genau so verhielten wie die Ärzte es jeden Tag vormachen. Dieses einfache Beispiel der Umkehr ist im Endeffekt nichts anderes als der praktisch umgesetzte kategorische Imperativ: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu. Das vergessen wir immer wieder, dabei ist das so dermaßen einfach, und gleichzeitig gibt es keine höhere Erkenntnis. Es ist verrückt, wie weit wir in der Technik, in der Medizin gekommen sind und wie sehr wie wir im menschlichen Bereich auf der Stelle treten.

Reich war sicher ein kraftvoller Mann. Da ist der Respekt geradezu notwendig. Ich bilde mir nicht ein, dass ich ihm in irgendeiner Weise das Wasser reichen kann. Außer dass ich um 50 Jahre besser gebildet bin. Denn ich weiß etwas, was er noch nicht wissen konnte. Aber er wusste es auch schon, das ist das Irrsinnige. Und doch gibt es Felder, wo er sich wahrscheinlich richtig geirrt hat. Und in seiner Zeit vor Amerika hat er sich wahrscheinlich aus einem Gefühl der Ungeduld („Versteht das doch endlich!“) oder des Misserfolgs (wenn sich jemand ein Jahrzehnt lang für die Gleichberechtigung der Frauen eingesetzt hat, und es geht nichts weiter) manchen Menschen gegenüber nicht immer korrekt verhalten.

Sicher gibt es in jedem Dorf einen Reich, nur bemerkt das keiner von außerhalb. In Altaussee kennt jeder den  Watzl, der Ufos gesehen hat und hellsehen kann. Und wenn irgendwas beim Radio nicht stimmt, sagen die Leute, rufen wir den Watzl an, der wird’s richten. Der Watzl klopft zweimal drauf, und es läuft wieder. Wenn du ihn fragst, ob er Regen machen kann, sagt er, er muss zuerst beten. Er steckt einen Palmbusch in die Wiese und murmelt einige unverständliche Wörter auf Latein. Und dann regnet es auch, früher oder später!

Politik

Ich glaube, dass Vertreter von Berufen, die in der Öffentlichkeit stehen, also Journalisten, Politiker, Schauspieler, Regisseure, Literaten eine besondere Verantwortung haben. Viele halten die Aufmerksamkeit, die ihnen entgegengebracht wird für selbstverständlich und glauben, dass sie deswegen jeden auch nur halbgedachten Gedanken äußern dürfen. Dann behauptet zum Beispiel jemand, er sei für eine gemäßigte Diktatur und Millionen sagen, damit hat er eh recht. Die Frage ist, ob man das immer alles gleich so drucken oder senden soll. Muss so etwas wirklich immer gleich auf dem ganz großen Podium diskutiert werden? Es wäre schön, würden wir nicht jeden Tag mit neuen Schlagzeilen gefüttert, die ohnehin keiner recherchiert hat, keiner recherchieren kann. Alles bleibt nur an der Oberfläche, nichts wird nachhaltig. Sorgfalt und Besonnenheit müssen wieder Werte sein, an denen Politiker gemessen werden. Dafür muss der ganze politische Prozess entschleunigt werden. Erst dann können sich die Akteure auch wieder mit den Konsequenzen ihres Tuns auseinander setzen. Es ist doch schlimm, wenn jemand über den Rettungsschirm abstimmt und dann auf die Frage nach der Höhe der Summe keine Antwort weiß!  Er hebt einfach die Hand, wenn es alle aus seiner Partei tun. Das ist hierzulande unausrottbar, dieses sich ständig Hinter-jemandem-verstecken. Ich nehme mich da selber gar nicht aus.



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Der Fall Wilhelm Reich


Biopic/Drama, Österreich 2012
Regie, Drehbuch Antonin Svoboda
Kamera Martin Gschlacht
Schnitt Oliver Neumann
Ausstattung Katharina Wöppermann
Kostüm Tanja Hauser
Mit Klaus Maria Brandauer, Julia Jentsch, Birgit Minichmayr, David Rasche, Jamie Sives, Markus Schleinzer, Jeanette Hain
Verleih Filmladen, 110 Minuten

www.filmladen.at



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