Am 22. Jänner wird in 14 Kategorien der Österreichische Filmpreis vergeben. Erstmals ist das niederösterreichische Schloss Grafenegg Schauplatz der Veranstaltung.
Nicht weniger als 54 Filme wurden für den Filmpreis 2014 eingereicht. Über 280 wahlberechtigte Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films – die Präsidentschaft haben seit Oktober 2013 Ursula Strauss und Stefan Ruzowitzky inne – gaben ihr Votum ab. Am 22. Jänner findet die Verleihung des Österreichischen Filmpreises erstmals auf Einladung des niederösterreichischen Landeshauptmanns Erwin Pröll in Grafenegg statt. Die treppenförmigen Preisskulpturen stammen von VALIE EXPORT. Die 14 Kategorien sind: Bester Spielfilm, Bester Dokumentarfilm, Bester Kurzfilm, Beste Darstellerin, Bester Darsteller, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Kamera, Bestes Kostümbild, Beste Maske, Beste Musik, Bester Schnitt, Bestes Szenenbild und Beste Tongestaltung.
Reizvoll ist das Aufeinandertreffen von arrivierten und Nachwuchskräften. So konkurriert in der Kategorie Bester Spielfilm der 2008 Oscar-nominierte Götz Spielmann (Oktober November) mit Daniel Hösl (Soldate Jeannette) und Hüseyin Tabak (Deine Schönheit ist nichts wert). Spielmann und Tabak sind – neben Katharina Mückstein (Talea) auch für die Beste Regie nominiert. In der Kategorie Bester Dokumentarfilm tritt Erwin Wagenhofer (Alphabet) gegen Anja Salomonowitz (Die 727 Tage ohne Karamo) und Paul-Julien Robert (Meine keine Familie) an. Ganz ähnlich verhält es sich bei den Darstellerinnen und Darstellerin, während in der Kategorie Bester Kurzfilm – nachvollziehbar – die „Jugend“ unter sich ist.
Einen ausgeprägten „Favoriten“ wie im letzten Jahr Ulrich Seidl gibt es diesmal nicht, das Rennen erscheint ziemlich offen, zumal gleich vier Filme mit je fünf Nominierungen gleichauf liegen.
