Ein Gespräch mit dem legendären Action- und Western-Regisseur Walter Hill.
Walter Hill zählte in den siebziger Jahren zu jenen jungen Regisseuren, die dem US-amerikanischen Kino den schon lange notwendigen, gewaltigen kreativen Schub verpassten und damit Hollywood nachhaltig verändern sollten. Obwohl Hill nicht zum inneren Kreis des mittlerweile legendären „New Hollywood“ gehörte, beinhalten seine Arbeiten eine der Tugenden dieser Bewegung, nämlich im Genre-Kino klassischer Prägung mittels ausgeprägter individueller Handschrift eine neue Dynamik und Vitalität zu generieren, auf geradezu exemplarische Weise. Der 1942 in Long Beach, Kalifornien, geborene Hill schloss sein Geschichtsstudium an der Michigan State University ab, um dann als Regieassistent und Drehbuchautor seiner Filmleidenschaft nachzugehen. Mit dem Skript zu Sam Peckinpahs The Getaway konnte Hill sich einen Namen machen, um 1975 mit Hard Times (deutscher Titel Ein stahlharter Mann, mit James Coburn und Charles Bronson in den Hauptrollen) seinen ersten Film als Regisseur zu verwirklichen. The Driver (1978) machte bereits deutlich, wodurch sich das Kino des Walter Hill auszeichnet: ein schnörkelloser, wuchtiger, aktionsgeladener Film, der es kongenial versteht, Genre-Elemente mit ausgeprägter, präzise komponierter Stilisierung zu verbinden – eine Kombination, die Hill mit The Warriors (1979) und Streets of Fire (1984) perfektionierte. Southern Comfort (1981), ein ebenso packender wie düsterer Mix aus Action und Thriller, wirft einen für das Genre untypischen kritisch-pessimistischen Blick auf die US-amerikanische Gesellschaft, 48 Hrs., ein rasanter Krimi mit Nick Nolte und Eddie Murphy, erwies sich als einer der größten kommerziellen Erfolge, die Walter Hill in seiner Laufbahn verbuchen konnte. Mit Geronimo: An American Legend (1993) und Wild Bill (1995) gelangen Hill, der sich bereits 1980 mit Long Riders an einem Revival des klassischen Westerns versucht hatte, zwei schöne Arbeiten, die dem Genre ihre Referenz erweisen, gefolgt von Last Man Standing (1996), einer Paraphrase von Kurosawas Yojimbo. Der Ausflug in das Science-Fiction-Genre unter dem Titel Supernova (2000) mündetet in einem Desaster, unter dem seine Karriere für einige Jahre erheblich litt. Doch seiner Reputation als einer der spannendsten Filmemacher, die Hollywood in den siebziger und achtziger Jahren vorzuweisen hatte, konnte dies keinen Abbruch tun. 2013 meldete sich Walter Hill mit Bullet to the Head, einem in seiner Selbstreferenzialität durchaus originellem Actionfilm – und nebenbei einer der wenigen gelungenen Auftritte von Sylvester Stallone in den letzten Jahren – verdientermaßen wieder zurück.
Ich sah Ihren Film The Warriors zum ersten Mal in den achtziger Jahren, als er in Deutschland herauskam. Ich war ziemlich beeindruckt, weil er sich so von den Actionfilmen unterschied, die ich bisher kannte. Sie haben nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben. Hatten Sie dabei schon den Plan, im Action-Genre mal etwas anders zu machen?
Als ich die Warriors schrieb, war mir nicht klar, wie „anders“ das Ergebnis werden würde. Noch beim Drehen habe ich nicht wirklich verstanden, was ich da tat. Ich wollte einen richtig primitiven Film machen, der ein bisschen nach Science-Fiction aussah, ein bisschen nach Comic-Heften, aber insgesamt sollte er einfach, direkt und primitiv sein. Ich wollte, dass jeder etwas in dem Film finden kann, was er sich wünscht. Jeder, das heißt: jeder Jugendliche.
Ein Film für junge Menschen.
Genau. Das war das Besondere. Wenn man Warriors heute sieht, ist es schwer zu glauben, was er damals für Kontroversen ausgelöst hat. Heute ist das bloß ein stylischer kleiner Film. Aber damals hatte er etwas, was ihn aus den anderen Actionfilmen heraushob, was ihm eine besondere Macht gab: Er hatte einen neuen Blickwinkel. Er zeigte die Perspektive junger Menschen.
Was war daran so ungewöhnlich?
Es geht in Warriors um Gangs, um Straßenbanden. Die wurden bis dahin immer als Problem verstanden, als eine erzieherische Aufgabe. Der Gedanke war, dass man diese ganzen Gangs auf den richtigen Weg bringen würde, wenn man sie etwa ins College schickte, dann könnte man ihre Mitglieder zu Zahnärzten oder Anwälten machen, und schon wäre alles gut. The Warriors aber ist ein Film, der diese Idee komplett ignoriert. Es ist ein Film, der zuallererst sagt, dass es eine verständliche Wahl ist, wenn jemand einer Gang beitritt.
Das ist nicht das Thema des Films.
Nein, aber er schaut auf die Art, wie Gangs sich organisieren, und dabei äußert er keinerlei Kritik daran, dass es Gangs überhaupt gibt. Er akzeptiert diese Welt, er zeigt sie in einer leicht futuristischen Art, und er versteht, dass es bei den Gangs auch um Überleben geht. Die Straßenbande ist hier etwas Positives. Sie hilft ihren Mitgliedern, am Leben zu bleiben, jeder Einzelne lernt dort im Rahmen einer Gemeinschaft, zu überleben. Diese Haltung war das exakte Gegenteil von jedem konventionellen Teenager-Film. Denn Warriors war kein sozialkritischer Film, in dem die Erwachsenen auf die Jugendlichen herabsahen. Es war Geschichte von unten. Das war der Unterschied.
Es kommen sowieso keine Erwachsenen vor.
Stimmt. Sie sind nicht Teil dieser Welt. Und dass ich das zeigte, hat eine Menge Erwachsene nachdrücklich verärgert.
In Deutschland kam Warriors auf die Liste der jugendgefährdenden Medien, oder er war jedenfalls erst ab 18 Jahren zugänglich, er galt als zu gewaltfreundlich.
In Amerika war das Problem, dass er sehr populär wurde. Alle Straßengangs hörten davon und wollten ihn sehen. Also gingen die Gangs ins Kino, um ihn anzuschauen, und dann sahen sie eine verfeindete Gang auf der anderen Seite des Saals, was gelegentlich in einer Schlägerei endete. Das wurde natürlich dem Film zugeschrieben.
Ich habe gelesen, ein Stuntman hätte gesagt: Walter Hill hat in den Achtzigern den Actionfilm gerettet. Haben Sie das?
Hah, sehr schmeichelhaft. Aber mal im Ernst: Ich habe versucht, die besten Geschichten zu erzählen, die mir einfielen. Ich habe sie vom Klischee entfernt, ich habe die Figuren möglichst glaubwürdig gemacht, aber ich bin nicht der Retter des Genres. Ich bin jemand, der von einer Geschichte gepackt werden will. Warum machen wir das denn? Warum gehen wir ins Kino? Wir wollen uns in der Phantasie eines anderen verlieren, wir wollen uns mit seinen Ideen identifizieren. Warum mögen wir ein Buch? Wegen einer guten Geschichte und wegen des Stils, den der Autor besitzt. Ich habe bloß getan, was ich für richtig hielt.
Haben Sie trotzdem generell daran gedacht, dass das Action-Genre eine Auffrischung verdient?
Als ich meine Laufbahn begann, wusste ich, dass ich Genrefilme machen wollte. Ich kannte die Filme der Meister, die in den letzten 20, 30, 40, 50 Jahren Genre gemacht hatten. Ich konnte meine Filme nicht genauso drehen, da würde nichts Besseres herauskommen. Also musste ich das Genre ein bisschen untersuchen, musste ein paar neue Ecken finden, ein paar Regeln verbiegen. Denn ich konnte das, was ich tat, nur rechtfertigen, wenn es sich von dem unterschied, was schon da war. Dieser Gedanke beeinflusste mein Filmemachen, und außerdem hatte ich Glück. Ich fing zu einer Zeit an zu arbeiten, in der manche Dinge zulässig wurden, die vorher unmöglich waren. Man konnte Sex im Kino zeigen, Respektlosigkeit, Gewalt – das alles befand sich plötzlich am Rande der Seriosität. Das hat mir ein paar Vorteile eingebracht.
Es wurde viel über die Gewalt in Ihren Filmen gemault.
Ich glaube nicht, dass ich die Gewalt im Kino besonders in die Höhe getrieben habe. Ich habe eher versucht, Humor in die Sache zu bringen. Ich hatte allerdings immer eine Regel für meine Schauspieler: „Die Witze sind lustig, aber die Kugeln sind echt.“ In meinen Filmen passiert es nicht, dass man einen Schlag abkriegt und ihn nicht spürt. Ein Schlag tut weh. Eine Kugel tut weh. Man blutet, man fühlt die Schmerzen, man stirbt. Das ist der Einsatz. Das ist das Risiko, das man auf sich nimmt, in einem Actionfilm.
Ist das heute nicht so?
Es gibt inzwischen eine neue Form des Actionfilms, die digitale Action. Man sieht jede Menge Superhelden, die Gewalt ist ungeheuerlich, und sie wirkt so wenig real, dass sie jedem Zuschauer irgendwann egal ist. Aber wir wollten, dass der Zuschauer die Wirklichkeit spürt. Wobei damals das Wort Gewalt allein schon schwierig war. Wissen Sie, wenn man über „Gewalt“ redet, dann werden plötzlich alle sehr skeptisch. Wenn man statt dessen „Action“ sagt, sind alle entspannt. Ich bin immer noch ein Action-Regisseur. Mich kann man zum Abendessen mitbringen.
Bekamen Sie böse Kritiken?
Früher. Viele davon. Inzwischen habe ich lang genug gelebt, dass mich jeder toll findet, aber früher war ich meistens der Außenseiter.
Aber die Gewalt war ein Teil der Wirkung, die Ihre Filme hatten. Die ungewöhnlichen Duelle, die Sie zeigten – Männer, die mit Äxten aufeinander losgehen; der Messerkampf von James Remar und David Carradine mit dem Strumpf von Belle Starr zwischen den Zähnen in The Long Riders …
Das hat Ihnen gefallen, hm?
Ja, großartig!
Mir auch. Das war ein Riesenspaß.
Wie kamen Sie auf die Idee?
Keine Ahnung. Es ist ein Fehler, zu glauben, dass man als Autor tatsächlich Dinge erfindet. Man findet sie höchstens. Wenn man sich Mühe gibt, die Geschichte zu verstehen, die man erzählen will, dann entdeckt man manchmal Dinge, als wären sie immer schon dagewesen. Es ist eine Reise, bei der man lernt, Schlüsse zu ziehen: Wenn eine Figur dies tut, dann wird sie später auch das tun können. Das stellt man aber erst fest, während man diese Figur begleitet. Während man ihren Weg mit ihr geht. So war das mit Belle Starrs Strumpf. Er war immer da, bis ich ihn fand.
Sie haben nie eine solche Szene vorher irgendwo gelesen? Sie hat am Wegesrand auf Sie gewartet?
Ich hatte noch nie von einer Messerstecherei gehört, bei der zwei Gegner den Strumpf einer Frau zwischen den Zähnen halten, jeder ein Ende, um damit ihre Distanz zu beschränken. Vielleicht hat es so etwas gegeben, aber mir hat niemand davon erzählt.
Wie fanden die Schauspieler den Kampf?
An dem Tag, an dem wir ihn drehten, kam Sam Fuller zu uns ans Set. Ich weiß noch, dass ich richtig wütend auf die Schauspieler war. Wir hatten den ganzen Vormittag gedreht, es war alles schlecht, ich war sauer. Als dann die Mittagspause näher kam, habe ich den Schauspielern gesagt, dass Sam Fuller uns besucht. Ich erzählte ihnen, dass er einer der größten Action-Regisseure der Filmgeschichte sei, und dass mir die Situation hier am Set ziemlich peinlich wäre. Sie sollten sich mal mehr Mühe geben, wenn nach dem Essen Fuller dastünde, um zuzuschauen. Das, was sie bis jetzt abgeliefert hätten, sei nämlich eine Katastrophe. Also, Sam erschien, wir gingen essen, er kam mit ans Set, ich schrie „Action“, die Statisten in der Bar begannen zu brüllen, und David Carradine und James Remar fielen mit den Messern übereinander her. Sie haben sich beinahe umgebracht. Es war grandios. Weil Sam da war, hatten sie Angst, schlecht auszusehen.
Ihre Messer waren ziemlich groß.
Ja, die waren groß!
Kannten Sie andere Regisseure, die auch im Genre arbeiteten, z.B. John Carpenter oder Kathryn Bigelow?
Damals kannte ich John Carpenter nicht, inzwischen kenne ich ihn ein wenig. Aber ich habe ihn schon lang nicht mehr gesehen. Wir wollten mal einen Film zusammen machen, er sollte Regie führen, ich produzieren, leider ist daraus nichts geworden. Kathryn und ich hingegen sind alte Freunde, ich treffe sie recht häufig. Ich freue mich über den Erfolg, den sie in den letzten Jahren hat, sie verdient ihn.
Sie haben ihr mal Willem Dafoe gestohlen.
Das habe ich vorhin gemeint: Willem Dafoe kam zum Beispiel des Wegs. Ich sah The Loveless von Kathryn Bigelow, in dem er den gefährlichen Anführer einer Truppe von Motorradrockern spielt, und er gefiel mir. In meinem nächsten Film Streets of Fire habe ich ihn dann als gefährlichen Anführer einer Truppe von Motorradrockern besetzt. Erfindungsreich, oder?
Die Rolle stand ihm.
Streets of Fire war sein erster Hollywoodfilm. Er hatte dort vorher noch nie gedreht. Also gab ich ihm seine erste Chance in Hollywood, und er ist geblieben. Alle waren sofort begeistert von ihm.
Gibt es etwas Besonderes an den Männern in Ihren Filmen?
Es sind die ruhigen, harten, humorvollen Kerle, die meistens mit dem Genre kommen. Was allerdings meine Männer von anderen Helden unterscheidet, ist: Sie verlieren. Sie sind am Ende keine Gewinner. Ich finde, eine gute Geschichte sollte sich nicht in Wohlgefallen auflösen. Obwohl die Männer in meinen Filmen also ihre Aufgaben bewältigen, ist da immer eine Schwermut, wenn sie davonziehen. Ich versuche jedes Mal, das in einen Film hineinzubringen, Happy End hin oder her. Ein Hauch Trauer muss bleiben. Das gilt auch für Komödien.
Ungewöhnlich sind die Männer in Long Riders: Sie haben echte Brüder genommen, Schauspielerbrüder, die Carradines, die Keachs, die Quaids, die Guests, um in der Jesse-James-Saga die James-, die Younger-, die Miller- und die Ford-Brüder zu besetzen.
Alle Leute haben mir gesagt: Mach das nicht! Du bist verrückt! Du wirst nichts als Streitereien am Set haben, nichts als Eifersucht und Angeberei, wenn du mit all diesen Brüdern drehst. Da kommen familiäre Beziehungen ins Spiel, da wird ein ganz anderer Umgangston herrschen, und zwar kein angenehmer. Außerdem hieß es, David Carradine sei sowieso verrückt, er habe in fünf aufeinanderfolgenden Filmen die Regisseure geschlagen.
Und, wie war es dann?
Mit David? Ausgesprochen lustig. Wir hatten insgesamt jede Menge Spaß beim Drehen. Die Brüder haben sich gut benommen, sie kamen alle miteinander zurecht, und ich kam mit jedem Einzelnen von ihnen klar.
Was haben die denn gesagt, als Sie ihnen das Brüder-Konzept vorschlugen?
WH: David Carradine wollte zuerst nicht. Alle anderen hatten nichts dagegen. Auch die Bridges‘ nicht, die ursprünglich dabei sein sollten. Aber Jeff Bridges konnte dann doch nicht, er arbeitete an Heaven’s Gate, und die Drehzeiten haben sich überschnitten.
Wer wären die Bridges-Brüder gewesen?
Sie sollten die Ford-Brüder spielen. Wir haben nach Jeffs Absage lang herumgesucht und dachten schon, wir müssten womöglich normale Schauspieler für diese Rollen besetzen, also Schauspieler, die keine Brüder sind, aber dann fanden wir Nicholas und Christopher Guest.
Hat es den Film verändert, dass die Schauspieler tatsächlich Brüder waren?
Unbedingt. Ich hatte das Drehbuch geschrieben, ich war bereit zu drehen, und dann haben die gesammelten Brüder sich den Film geschnappt und seinen Tonfall geändert. Sie schlossen sich zusammen, sie haben sich selbst organisiert. Es ist falsch, zu glauben, dass das von mir ausging. Man spürte ständig die Vertrautheit der Familie. Es war wie eine Verschwörung, an der ich nicht teilhatte.
Und was haben sie verändert?
Die familiäre Verbindung wurde sichtbar. Sie haben nicht groß den Text geändert, aber wie sie redeten, was zwischen den Zeilen mitschwang, war eine Beziehung, der man eine gemeinsame Vergangenheit anmerkte. Zwischen den verschiedenen Loyalitäten in einer Bande von Zugräubern trat die Loyalität zur Familie deutlich hervor, und das wirkte ganz selbstverständlich, weil sie eben wirklich Brüder waren.
Long Riders war Ihr erster Western. Wie war der Ausflug in ein neues Genre?
Es war eine große Erfahrung. Ich weiß nicht, ob ich das überhaupt sagen soll, aber während ich Long Riders drehte, merkte ich zum ersten Mal, dass ich mir vertrauen konnte. Es war so ein Gefühl wie: „Yeah, ich beherrsche das, was ich hier tue.“ Vorher war ich mir da nie ganz sicher. Aber bei diesem Dreh kam der Moment, an dem ich wusste, dass alles genau so läuft, wie ich es mir wünsche.
Wissen Sie, woran das lag?
An der Erfahrung von drei Filmen, und an den Umständen, unter denen Long Riders entstand: Ich hatte die Chance, im Freien zu arbeiten, bei Tageslicht, allein das hat mich glücklich gemacht. The Warriors spielte in der Stadt. Der Dreh war zwar draußen, aber es war Großstadt bei Nacht. Hard Times haben wir fast nur innen gedreht, und Driver war wieder nur nachts, nur Stadt. Aber mit Long Riders war ich auf einmal mitten in der schönsten Landschaft, es war hell, die Sonne schien, es gab die Pferde, die großen Hüte – ich war hingerissen.
Sie haben sich bei Long Riders in den Western verliebt?
Nein. Ich habe den Western schon immer geliebt. Seit meiner Kindheit mochte ich Western am liebsten. Und dann habe ich festgestellt, dass ich es noch lieber mag, Regie bei einem Western zu führen. Bei Long Riders wurde mir klar, dass ich Recht hatte: Der Western war das, was ich wollte.
Können Sie ein Pferd reiten?
Kann ich, aber ich bin kein guter Reiter. Ich reite nicht, normalerweise. Aber wenn es notwendig wird, kann ich auf ein Pferd steigen und davonreiten.
Das Gespräch fand am 3. Juli 2014 im Rahmen des Filmfests München statt, wo eine Retrospektive von Walter Hills Filmen zu sehen war.
