Ein aktuelles Buch widmet sich US-Regisseur King Vidor, der in seiner jahrzehntelangen Karriere kaum ein Genre ausließ.
Von den Anfängen Hollywoods bis zu den späten 1950er Jahren spannt sich das Werk King Vidors (1894 – 1982), der sich nie auf ein Genre festlegen ließ. Die anlässlich der heurigen Retrospektive der Berlinale erschienene deutsch-englische Publikation bietet in neun Essays einen fundierten und vielschichtigen Einblick in das vielfältige Werk. Während sich drei Beiträge einzelnen Filmen (Hallelujah, The Fountainhead, King Solomon and Sheba) widmen, fokussieren andere Autoren wie Kevin Brownlow, Berlinale-Leiter Carlo Chatrian oder Bert Rebhandl auf Vidors Stummfilmen, wiederkehrenden Themen in seinen Western, der Rolle des Sozialen oder den Frauenfiguren in den Melodramen. Auch Martin Scorsese darf sich begeistert über die Filme des Hollywood-Meisters äußern.
