Tags im Museum: Eine Frau aus einer anderen Zeit sucht nach ihrer Schwester, ein junges Mädchen hilft ihr dabei. Dieser Trubel ist nicht nur hinreissend, sondern zugleich lehrreich.
Der niederländische Eröffnungsfilm Jackie und Oopjen von Annemarie van de Mond macht auf amüsante Weise Lust, Kunstwerke zu betrachten. Die zwölfjährige Jackie schlendert oft durchs Rijksmuseum in Amsterdam, da ihre Mutter Mouna dort als Konservatorin arbeitet. Gerade wird eine Sonderausstellung mit Werken von Rembrandt vorbereitet, darunter auch die Porträts von Marten Soolmans und Oopjen Coppit. Da passiert etwas Verblüffendes: Das Porträt von Oopjen Coppit scheint lebendig zu werden, als Jackie daran vorbei läuft. Erst schauen Oopjens Augen dem Mädchen nach, dann wirft sie einen Perlenohrring nach ihr, um auf sich aufmerksam zu machen. Am Ende steigt Oopjen einfach aus dem Bild und erklärt Jackie, dass sie verzweifelt nach ihrer Schwester Aeltje sucht, die ebenfalls ein Modell Rembrandts war. Jackie beschließt, Oopjen zu helfen. Eine abenteuerliche Suche der beiden ungleichen Freundinnen beginnt. Nicht nur, dass sie ständig entdeckt werden könnten, die Aufregung im Museum und bei Jackies Mutter ist groß. Zudem sind zwei tölpelhafte Kunsträuber hinter ihnen her.
Jackie und Oopjen ist eine köstliche Culture-Clash-Komödie für Kinder ab 7, die ein Mädchen aus der Zeit vor 400 Jahren mit unserer Gegenwart konfrontiert, wodurch herrlich komische Situationen entstehen. Der Film vermittelt zwischen den Künsten und Zeiten, zwischen Phantasie und Realität.
