Nachdem sich das Österreichische Filminstitut bereits seit 2020 dem Thema Green Filming verschrieben hat, ist nachhaltiges Filmschaffen nun seit Anfang dieses Jahres ein Anliegen aller großen Förderinstitutionen – nicht zuletzt dank der vorausschauenden und kontinuierlichen Arbeit des Evergreen Prisma, des Kompetenzzentrums für Green Filming der LAFC.
In einer Zeit, in der es statt vier Jahreszeiten nur noch zwei gibt und Wälder vertrocknen, sollte man meinen, dass sich die Losung „Es gibt keinen Planet B“ langsam allgemein durchsetzen sollte – auch und gerade in der ressourcenintensiven Filmbranche. Doch nicht überall wird das Ticken der Uhr wahrgenommen. Eine Expertin, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema „Nachhaltiges Filmemachen“ auseinandersetzt, ist Dietlind Rott, die, aus der Kreativbranche kommend, 2012 mit dem Aufbau der Lower Austrian Film Commission (LAFC) von Kultur Niederösterreich betraut wurde. Unter ihrer Leitung hat die LAFC seither nicht nur die klassischen Aufgaben einer Film Commission in den Bereichen Motiv- und Projektservice bewältigt. Es wurde gleichzeitig ein innovativer, digitaler Service entwickelt und darüber hinaus, quasi „nebenbei“ und trotz aller-hand Widerstand gegen das Thema Nachhaltigkeit seitens der Branche, eine stattliche Pionierleistung erbracht: Das mittlerweile durch mehrere Preise gewürdigte Evergreen Prisma ist nicht einfach eine Plattform, die seriöses Wissen und essenzielle Instrumente zur Verfügung stellt. Evergreen Prisma ist zu einem umfassenden Kompetenzzentrum für alle Bereiche des Green Filming geworden, das auch international seinesgleichen sucht und dabei mittlerweile augenfällig viele Nachahmer zu haben scheint. So gilt Evergreen Prisma in vielen Ländern als das Best-Practice-Beispiel mit großer Strahlkraft.
Das grüne Kaleidoskop
Dass „Green Filming“ so schlicht und einfach klingt, täuscht natürlich über die Komplexität des Themas hinweg: Green Filming ist in Wahrheit viel mehr als „grünes Filmemachen“. Es umfasst neben den rein technischen Gegebenheiten, die ja zumindest bis vor kurzem alles andere als umweltschonend ausgerichtet waren, noch vieles mehr. Der sinnvolle Umgang mit Ressourcen beginnt in der bewussten Planung aller Prozesse während der Vorproduktion, manifestiert sich besonders am Set und in der Postproduktion, geht aber weiter bis hin zur Frage, wie Filme heute entsprechend vertrieben werden können. Stichwort „grüne Infrastruktur“: Hier geht es ebenso um ausreichend nachhaltige Alternativen wie um deren effektive Nutzung durch kluges Energie-Management. Die erwähnten Widerstände in der extensiven Filmbranche gegen eine Transformation Richtung Green Filming waren (und sind zum Teil bis heute) stark, wie der Autor dieser Zeilen berichten kann, der noch vor nicht allzu langer Zeit von einem hohen heimischen Funktionär zu hören bekam: „Na, sonst hamma kane Sorgen“. Wie so oft wurde dabei das Totschlag-Argument „Kosten“ ins Spiel gebracht: Grünes Filmemachen würde die ohnehin angespannten Budgets österreichischer Filme sprengen – eine Behauptung, die nicht zuletzt dank wissenschaftlich fundierter Studien und damit durch Zahlen und Fakten transparent gemacht bzw. widerlegt ist. Auch an dieser Stelle setzte die Vermittlungsarbeit von Evergreen Prisma früh an. Schon seit 2019 arbeiten Dietlind Rott und ihr Team zusammen mit dem deutschen Nachhaltigkeits-Experten Philip Gassmann (GreenFilmTools) an der Schaffung von sachlich fundiertem Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Branche. Dies tut Evergreen Prisma mittels verschiedener Formate, die nicht nur die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen verdeutlichen, sondern systematisch Handlungsoptionen für die effektive Praxis vermitteln. Dabei geht es verstärkt auch um die notwendige Kompetenz, um „Greenwashing“, also etwa eine „kosmetische“ oder „narrative“ Nachhaltigkeit zu erkennen und auszuschließen. Hier gewinnt also gerade die Tätigkeit des „Fact Checking“ zunehmend an Wichtigkeit, wie auch vor kurzem ein Panel der Austria-Presseagentur mit der Expertin Ingrid Brodnig verdeutlicht hat.
SDGs und Green Film Consultants in Österreich
Grünes oder nachhaltiges Filmemachen braucht umfassendes Denken und seriöses Handeln, wie sehr gut am Beispiel von Evergreen Prisma zu erkennen ist. Nicht von ungefähr orientiert es sich auch an den 17 von der UNO-Generalversammlung im Jahr 2015 beschlossenen SDGs (Sustainable Development Goals), von denen mindestens elf auch direkt auf die Filmproduktion anzuwenden sind. Das SDG 3 der UNO etwa lautet „Gesundheit und Wohlbefinden“. In der Medienlandschaft geht es dabei etwa um die Verbesserung von Arbeitsbedingungen: Wie gestaltet sich der Arbeitsplatz Filmbranche, etwa das Büro, das Set, das Filmteam für die Einzelne oder den Einzelnen? Wie sind faire Bezahlung und fairer Umgang miteinander zu gewährleisten? Wie sieht es mit der Sicherheit am Arbeitsplatz aus? Wie kann die Work-Life-Balance in der Filmwelt verbessert werden? Und natürlich ist das SDG 5 für Geschlechtergleichstellung seit Jahren von besonderer Relevanz für die Filmbranche. Der Frauenanteil bei den seit 2021 durch die Evergreen Prisma Academy ausgebildeten Fachkräften Green Film Consultants Austria liegt bei über 60%.
Die niederösterreichische Film Commission hat in den letzten Jahren trotz Covid-Krise eine Vielzahl beeindruckender Erfolge vorzuweisen, auch international. So fand sie sich mit dem Evergreen Prisma im Mai 2023 in der Kategorie „Sustainability Initiative“ als eine von vier Nominierten auf der Shortlist der vom renommierten Branchenmedium „Screen International“ und von KFTV & Broadcast beim Filmfestival in Cannes vergebenen Global Production Awards. Schon im Dezember 2020 war die LAFC für das Evergreen Prisma beim prestigeträchtigen Produktions-Branchentreffen Focus London mit dem internationalen Makers & Shakers Award in der Kategorie „Film Commission Initiative of the Year“ durch eine hochkarätige Jury ausgezeichnet worden. Und im November 2021 würdigte eine Spitzen-Jury aus Kunst, Kultur, Medien und Wirtschaft die LAFC mit dem Europäischen Kulturmarken-Award 2021 in der Kategorie „Europäischer Preis für Nachhaltigkeit im Kulturmarkt“. Die internationale Anerkennung zeugt von hohem Respekt für die außergewöhnlich innovative Leistung des Evergreen Prisma und seine transformative Kraft.
Durchschlagenden nationalen Erfolg hat die durch die Evergreen Prisma Academy zusammen mit Philip Gassmann seit 2021 umgesetzte Weiterbildung von Filmschaffenden zur/zum Green Film Consultant Austria (GFCA). Mittlerweile sind es über 70 Personen, die Mehrheit von ihnen, wie oben erwähnt, Frauen, die diese anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen haben und nun als begehrte Spezialistinnen und Spezialisten an der grünen Transformation arbeiten. Ganz bewusst richtete Evergreen Prisma dieses Weiterbildungsangebot zu Beginn nicht nur an Filmschaffende aus der Praxis, sondern auch an Institutionen der Filmförderung, um so die grüne Expertise möglichst direkt in allen heimischen Filminstitutionen zu implementieren. Um nur einige Förderexpertinnen und -experten zu nennen, haben etwa Angelika Pagitz von Cine Tirol, Leon Ilsen vom Filmfonds Wien oder Nina Hauser vom Österreichischen Filminstitut die Ausbildung absolviert. Nina Hauser gilt mittlerweile auch international als Green-Funding-Expertin. Seit Dezember 2021 sind die GFCA zudem in einem Verband, dem VGFCA, organisiert, durch den sie sich dazu bekennen, in allen Arbeitsphasen faktenbasierte Arbeit, Transparenz und Glaubwürdigkeit an oberste Stelle zu stellen. Und auch im (inter-)nationalen Nachwuchsbereich wird durch Evergreen Prisma bereits seit 2018 „grüne“ Filmkompetenz vermittelt.
Grüne Filmförderung
Die Etablierung einer Grünen Filmförderung in Österreich nahm im Jahr 2020 mit dem offiziellen „Green Commitment für Nachhaltiges Filmschaffen“ seitens des Österreichischen Filminstituts ihren Anfang. Seither wurden durch eine eigene Expertin weiterführende Ansätze aus Förderperspektive entwickelt und dazu intensiv mit dem Evergreen Prisma und internationalen Experten wie Philip Gassmann zusammengearbeitet. Als eine der weitreichendsten Folgewirkungen dieser Kooperation ist die Tatsache zu nennen, dass sich nun alle großen Förderinstitutionen mit der am 1. Jänner 2023 in Kraft getretenen Novelle des Filmförderungsgesetzes klar zur Förderung von nachhaltigem Filmschaffen bekennen. Ebenfalls mit 1. Jänner 2023 hat das Filminstitut eine eigene Green-Filming-Abteilung eingerichtet, die Green Film Consultant Nina Hauser als Expertin prägt. Auf der Basis der im Jahr 2021 durch Hauser in Kooperation mit Evergreen Prisma und Philip Gassmann definierten Kriterien zur Umsetzung von nachhaltiger Filmproduktion setzt das Österreichische Filminstitut nun mit diesem Jahr bereits die nächste Qualitätsstufe um: den „Kriterienkatalog der ökologischen Mindeststandards für österreichische Kinofilmproduktionen ÖFI/ÖFI+“, der von Hauser in enger Zusammenarbeit mit Dietlind Rott von Evergreen Prisma und Barbara Weingartner, Obfrau des Verbandes der Green Film Consultants Austria, bereits 2022 weiterentwickelt wurde.
Mit „ÖFI+“ wurde eine neue automatische Förderschiene für Kinofilme etabliert. Ganz unüblich für Österreich sind Anträge für ÖFI+ an keinen Einreichtermin gebunden, müssen aber mindestens 30 Werktage vor Drehbeginn bzw. Kinostart oder vor Beginn der Vertriebsmaßnahme gestellt werden. Ein Zusatzmerkmal der neuen Programmschiene ÖFI+ ist der sogenannte „Green Bonus“ in Höhe von fünf Prozent. Für den Green Bonus ist die seriöse, grüne Umsetzung unbedingt nachzuweisen. Hierzu wurde durch die Green-Filming-Abteilung (neben Hauser auch Christan Ruthner) ein Nachweis- und Prüfsystem entwickelt, das auch international für große Beachtung sorgt. Um den Green Bonus zu erhalten, sind 22 von 25 Muss-Kriterien zu erfüllen, wobei der Green Bonus einen Finanzierungsbaustein darstellt, der der grünen Umsetzung gewidmet ist. Den Passus „Eine Green Filming Produktion ÖFI/ÖFI+ // Green Bonus“ darf ein Film nur nach positiver Prüfung durch die Green-Filming-Abteilung des ÖFI verwenden. Aber selbst wenn der Green Bonus nicht beantragt wird, ist laut ÖFI in jedem Fall auf nachhaltiges Produzieren zu achten.
Die ebenfalls neu aufgestellte Förderung „FISA+“ der im Arbeits- und Wirtschaftsministerium angesiedelten FISA (Filmstandort Austria) wird vom Austria Wirtschaftsservice abgewickelt. Die grüne Kernaussage der als Anreizmodell etwa für die Förderung von internationalen Serviceproduktionen gestalteten Förderschiene lautet: „Bei der Herstellung des zu fördernden Projekts muss auf eine ökologisch nachhaltige Produktionsweise geachtet werden, und die aktuell geltenden Umweltstandards am Filmstandort Österreich sind bei der Realisierung der Projekte einzuhalten.“ FISA+ hat dafür den hochwertigen Maßnahmenkatalog ÖFI/Evergreen Prisma/VGFCA übernommen. Am eigenen Prüfsystem für die Einhaltung dieser Standards wird bei der FISA derzeit gearbeitet.
Länderübergreifende Wirkung
Die nationale Filmförderanstalt in Deutschland (FFA), die wie alle deutschen Förderinstitutionen ihre Förderung seit 2023 verpflichtend an die Umsetzung der einheitlichen ökologischen Standards in Deutschland knüpft, ist im regen Austausch mit der Green-Filming-Abteilung des ÖFI. Ein positives Beispiel für vorausschauende, internationale Zusammenarbeit, um Green Funding für die internationale grüne Ko-Produktion über die Landesgrenzen hinaus mit fundiertem und bewährtem Knowhow weiterzuentwickeln. Der Weiterentwicklung von Green Filming und Funding widmet sich seit April 2022 die Arbeitsgruppe Green Co/Pro Europe, die von Dietlind Rott gegründet wurde und der das ÖFI seit Beginn angehört, ebenso wie die seit langem grün engagierte IDM Südtirol und die Expertin Christiane Dopp von der MOIN-Filmförderung in Hamburg und nun auch die FFA. Dass es buchstäblich in der Natur der Sache liegt, nachhaltiges Filmschaffen immer länderübergreifend und etwa auch parteiübergreifend zu betrachten und diese Aspekte entsprechend in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen, zeigt sich hier sehr anschaulich.
Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks einer Filmproduktion in Form einer fundierten CO2-Soll- und CO2-Ist-Bilanz wird von Filmförderanstalten in Europa mittlerweile ausdrücklich verlangt, so auch seitens des ÖFI und der FISA. In Deutschland stellt sie längst eine Selbstverständlichkeit dar, die hochwertige Umsetzung wird dort durch den einheitlich verwendeten, filmspezifischen Rechner von KlimAktiv garantiert. In Österreich ermöglicht LAFC Evergreen Prisma bereits seit 2020 kostenfrei die Verwendung des gleichen hochwertigen Rechners in einer Version mit Österreich-spezifischen Faktoren, die auch regelmäßig aktualisiert werden. In den Anforderungen der Förderinstitutionen ÖFI und FISA heißt es: „Für Drehblöcke in Österreich wird die Verwendung des Evergreen Prisma als filmspezifischer CO2-Rechner empfohlen, um einheitliche und vergleichbare Daten zu erzielen.“ Denn das ist das mittel- und langfristige Ziel. Dass das Umweltzeichen 76 für Film und TV laut seines insgesamt im Vergleich eher (noch?) niederschwelligen Katalogs bis dato keine professionelle Erhebung mittels des wissenschaftlich fundierten Branchenrechners vorschreibt, verwundert vor diesem Hintergrund etwas.
Der im deutschsprachigen Raum etablierte CO2-Rechner wurde bereits vor Jahren von der in Tübingen ansässigen Firma KlimAktiv entwickelt und seither laufend optimiert. Mittlerweile enthält die deutsche Version des Rechners den Maßnahmenkatalog von Green Motion des bundesweiten Arbeitskreises Green Shooting und kann sogar aggregiert werden, um die erhobenen Daten auf verschiedene Weise ausweisen bzw. auswerten zu können. Die Einhaltung der 2022 leicht überarbeiteten, nun „einheitliche, ökologische Standards“ genannten Kriterien ist mit der zweiten Jahreshälfte 2023 zur generellen Fördervoraussetzung für alle in Deutschland öffentlich geförderten Kino-, TV- und Online-/VoD-Produktionen geworden. Das Label „green motion“ zur Sichtbarmachung einer grünen Produktion wird nun seit August 2023 ausschließlich bei Interesse der Produktionsfirma und entsprechendem Kostenaufwand durch eine externe Prüfstelle vergeben. Die Förderinstitutionen prüfen, ähnlich wie das ÖFI, selbst intern durch geschulte Expertinnen und Experten, ob die Kriterien aus Förderperspektive eingehalten wurden, denn daran ist die Ausschüttung der Fördergelder gebunden.
Brückendenken als Grundlage für die nächsten Schritte
Für Evergreen Prisma-Mastermind Dietlind Rott ist der KlimAktiv-Rechner bereits ein potenzielles Brückeninstrument für die internationale grüne Ko-Produktion, der sowohl den Green Film Consultants als auch den Förderinstitutionen als unerlässliches Werkzeug dient. Alles in allem ist die zunehmende Verpflichtung zu Green Filming in der europäischen Förderlandschaft ein enorm wichtiger Schritt, die mit Nachweis- und Prüfsystemen einhergeht, denn diese untermauern die notwendige Transparenz und tragen somit das seriöse Green Filming. Kürzlich ist das problematische Thema „Greenwashing“ auch durch die Green Claims Directive der EU in den Mittelpunkt gerückt worden. Eine stärkere, institutionelle Regulierung für die notwendige Qualitätssicherung wird hier nun bald für alle Beteiligten zwingend. Damit reagiert die EU auf die rasche und nicht immer erfreuliche Entwicklung im Nachhaltigkeitsbereich, wo sich derzeit zahlreiche Geschäfts-, Service- und Ausbildungsmodelle (weiter) zu etablieren suchen, deren Qualität und Gehalt kritisch abzuklopfen sind. Um sich hier orientieren und entsprechende Einschätzungen vorzunehmen zu können, bedarf es nicht nur immer aufwändigerer Recherche und seriöser Beratung durch Expertinnen und Experten, sondern eben auch vermehrt gesetzlicher Vorkehrungen. Und dafür auch einen entsprechenden strukturellen Aufbau bzw. den Ausbau von institutionellen Stellen. Auf europäischer Ebene werden die Daten zu den in der Filmindustrie erzeugten Emissionen seit Beginn des Jahres vom European Audiovisual Observatory, einer Institution des Europarates, gesammelt. Gerade vor diesem Hintergrund wird einmal mehr klar: Dass neben Südtirol bereits Deutschland, Österreich und die Schweiz – und damit alle drei Länder der DACH-Region – in Form des KlimAKtiv-Co2-Rechners ein einheitliches, professionelles Instrument zur Berechnung nutzen, zeugt einmal mehr von professioneller und äußerst vorausschauender (Zusammen-)Arbeit. Der intelligente Schwarm baut seine Brückeninstrumente immer wirksamer aus und damit die Branche nachhaltig um.
