Der Alptraum jedes Mannes: Gerade, als du mit deiner Freundin Schluss machen willst, wird sie vor deinen Augen vom Bus überfahren, und als sie später plötzlich als Zombie vor deiner Haustür steht, meint sie, dass euch selbst der Tod nicht trennen kann.
Max (Anton Yelchin) ist ein Horror-Nerd. Er arbeitet in einem kleinen Geschäft, das allerlei Krimskrams anbietet. Das Meiste davon hat mit der phantastischen Welt des Horrorfilms zutun. Seine Freundin Evelyn ist eine Öko-Fanatikerin, die ihn zwingt, veganes Essen zu sich zu nehmen, und auch wenn Max sie mag, ist sie oft sehr kontrollierend und beherrschend. Trotzdem beschließt er, mit ihr zusammenzuziehen. Trotzdem schwört er ihr sogar in seinem Laden, dass sie sich nie trennen werden. Genau das wird sich allerdings als Max‘ größter Fehler herausstellen. Denn er weiß nicht, dass die Teufelsfigur, die er frisch geliefert bekommen hat, echte magische Kräfte besitzt und diesen Schwur über den Tod hinaus besiegeln wird. Als Evelyn kurz darauf Max ganzes Apartment umgestaltet, ohne Max zu fragen, hat dieser endgültig genug. Er beschließt, Schluss zu machen. Doch kurz bevor er das in die Tat umsetzen kann, wird Evelyn vor seinen Auge von einem Bus überfahren. Von diesen Geschehnissen immer noch immer traumatisiert, lernt Max bald die entzückende Olivia kennen, die – wie er – eine Leidenschaft für die Welt des Horror hat, die beiden verlieben sich erwartbar schnell. Was Max allerdings nicht erwartet hat, ist, dass seine tote Ex plötzlich wieder lebendig ist und als Zombie zu ihm zurückkommt. Eine Zombiefrau, die Max Versprechen, sich nie von ihr zu trennen, todernst nimmt. Sie will ihn auf gar keinen Fall verlassen.
Burying The Ex ist ein Film, bei dem die Liebe zum Horrorfilm an allen Ecken und Enden, bei den Charakteren und mit Filmzitaten, zu spüren ist. Kein Wunder, heißt doch der Regisseur Joe Dante, berühmt für Horrorfilme wie Gremlins oder Piranha.
Dass der Film oft sehr billige Effekte hat und meistens dadurch eher lustig als unheimlich ist, macht ihn aus. Dante zeigt, dass das B-Movie noch lebt und auch mit Erfolg unterhalten kann. Denn was gibt es Schlimmeres, als dass eine Öko-fanatische Exfreundin zu einem Zombie wird und dich höchstwahrscheinlich umbringen wird, sobald du mit ihr Schluss machst?
Neben der Idee der Zombie-Exfreundin ist der Film nicht sehr einfallsreich. Teilweise sehr normale oder unlustige Dialoge und eine normale Geschichte. Das Beziehungsdrama zwischen Max und seiner Freundin, die wahre Liebe, die er in Olivia findet und sein Bruder, der ein lustiger Charakter sein soll, aber eher wie aus einer schlechten Komödie zu stammen scheint, ziehen „Burying The Ex“ ein bisschen runter. Der Film ist alles in Allem eher unterhaltsam als wirklich intelligent, aber trotzdem noch immer sehr sehenswert.
