Masters-of-the-Universe

Masters of the Universe

They Have the Power

| Oliver Stangl |
He-Man, eine der großen Popkulturikonen der achtziger Jahre, war nie wirklich weg – ob er allerdings wieder an die Zeit des ganz großen Erfolgs anknüpfen kann, wird nun der erste „Masters of the Universe“ Kinofilm seit 1987 zeigen. Regisseur Travis Knight hat die neuen Abenteuer auf dem Planeten Eternia jedenfalls recht unterhaltsam inszeniert.

Ab den späten siebziger Jahren hatte George Lucas mit dem Mega-Hit Star Wars (1977) nicht nur das Blockbusterkino revolutioniert, sondern auch für Furore am Spielzeugmarkt gesorgt: Die kleinen, rund neuneinhalb Zentimeter großen Actionfiguren rund um Luke Skywalker, Prinzessin Leia, Han Solo und Darth Vader, die erstmals 1978 auf den Markt kamen, brachen Verkaufsrekorde. Bis 1985 gingen rund 300 Millionen Kunststofffiguren und Raumfahrzeuge dieser „original line“, die die erste Film-Trilogie begleitete und von der US-Spielzeugfirma Kenner produziert wurde, über die Ladentische. Lucas, an dessen Film ursprünglich kaum jemand glaubte, hatte gegenüber Twentieth Century Fox auf einen Teil seiner Regiegage verzichtet und sich dafür die Rechte am Merchandise ausbedungen. Ein Deal, der ihn reich und unabhängig machte. Kenner war die einzige Firma gewesen, die Interesse an den Figuren gezeigt hatte – die gesamte Konkurrenz, darunter der Spielzeugriese Mattel, hatte Lucas einen Korb gegeben. Ärger und Enttäuschung über die verpasste Chance waren groß, alle Firmen suchten nun „the next big thing“. 

Mattel (der Toyriese mit Sitz im kalifornischen El Segundo wurde 1945 gegründet und ist heute nach Lego der zweitgrößte Spielzeughersteller der Welt) versuchte mit mehreren Sci-Fi-Reihen aufzuholen, war jedoch zunächst wenig erfolgreich damit. Schließlich hatte man doch eine zündende Idee: Man ließ sich von der Fantasywelt des „Conan the Barbarian“-Franchise inspirieren (erfunden von Robert E. Howard; es gab u. a. Romane und Comics) und kombinierte dies mit Sci-Fi-Elementen. Eine Kombination, die sich zu diesem Zeitpunkt frisch und neu anfühlte. Mattel-Künstler wie Mark Taylor (1941–2021) und Roger Sweet (1935–2026) legten Designs vor, die faszinierend, fantasievoll und furchterregend waren. 

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Bodybuilder und Skelettgesichter

Die Charaktere waren wie bei Star Wars klar in Gut und Böse unterteilt: Auf dem Planeten Eternia steht die geheimnisvolle, von einem uralten Geist bewohnte Burg Castle Grayskull – wer sich die Kontrolle über diese Festung sichert, hat auch die Macht über den Planeten. Auf der Seite des Guten steht der mutige Kämpfer He-Man, der von Freunden wie Man-at-Arms (Waffenmeister), Teela (Kriegerin, später Anführerin der Königlichen Garde) und Stratos (fliegender König der Vogelmenschen) unterstützt wird, auf der Seite des Bösen steht das Skelettgesicht Skeletor, der brutale Krieger wie Beast-Man (Henkersknecht mit Peitsche), Trap-Jaw (Stahlkiefer) und Mer-Man (Herr der Unterwasserwelt) kommandiert (bestand die erste Wave noch aus acht Figuren, gibt es mittlerweile, alle Medien zusammengerechnet, über 1000 Charaktere). Als mächtigste Waffe Eternias gilt das sagenumwobene Zauberschwert, das Kräfte aus uralten Zeiten in sich vereint, und sich meist in den Händen He-Mans befindet.

Die Actionfiguren waren mit einer Größe von 14 Zentimetern wuchtiger als jene von Star Wars – und hatten extrem ausgeprägte Muskeln, die jenen von Bodybuildern glichen. Für die Hauptzielgruppe, nämlich Buben, boten sie extrem großes Identifikationspotenzial: Abenteuer erleben, um die Macht kämpfen, sich heldenhaft und überlebensgroß fühlen. Auch die Actionfeatures waren ausgeklügelt: Fast jede Figur verfügte standardmäßig über einen Hüftschwung, der Faustschläge ermöglichte, zudem hatten viele Charaktere extra auf sie abgestimmte Funktionen. Diese wurden umso komplexer, je mehr Figuren erschienen: Trap-Jaws Kampfarm ließ sich mit diversen Waffen bestücken, Ram-Man konnte per Federmechanismus springen, He-Man bekam eine Rüstung, auf der Kampfspuren sichtbar gemacht, aber auch wieder „repariert“ werden konnten; der Bösewicht Stinkor stank, der Gute Moss-Man duftete nach Wald, Schlangenmensch Kobra Khan konnte Wasser („Schlangengift“) versprühen. Auch die Fahrzeuge boten viel Action, waren zum Teil unheimlichen Tieren nachempfunden und mit Kanonen bestückt; manche bewegten sich wie ein Rotor, andere konnten Figuren mit ihren Zangen packen. Bei den Burgen gab es ebenfalls viele Effekte, etwa ein Verzerrermikrofon bei Skeletors Snake Mountain.

Die Verpackungen waren Pop-Art-Gesamtkunstwerke: Auf der Vorderseite rund um die in Plastik eingeschweißte Figur explodierende Steine, auf der Rückseite Fantasy-Artworks. Besonders das Schlachtengetümmel, das sich die Illustratoren für die Fahrzeuge ausdachten, hätte sich durchaus gut auf Heavy-Metal-LPs jener Zeit gemacht. Ein genialer erzählerischer Schachzug waren beiliegende Mini-Comics, die die Figuren und ihre Welt erklärten – Kinder konnten beim Spielen also konkret auf die Gegebenheiten des Planeten und seiner Bewohner eingehen. Die grandiosen Zeichnungen des Filipinos Alfredo Alcala (1925–2000), die von Frank Frazetta inspiriert waren, zeigten in den ersten Mini-Comics eine so gefährliche wie wundersame Welt, in der die Protagonisten ebenso mit Fäusten kämpften wie mit Magie und Strahlenwaffen.

Als 1982 die erste Wave erschien, wurde sie ein unmittelbarer Erfolg (im selben Jahr kam John Milius’ Erfolgsfilm Conan the Barbarian mit Arnold Schwarzenegger in die Kinos; das in den nächsten Jahren überaus populäre „Sword and Sorcery“-Genre unterstützte so den Spielzeugtrend). Allein in den USA machte Mattel in dem Jahr 38,2 Millionen Dollar Umsatz. Und das war nur der Anfang: Als US-Präsident Ronald Reagan 1981 sein Amt antrat, sorgte er mit einer Welle von Deregulierungen u. a. dafür, dass Kinderspielzeug mit TV-Sendungen wie Cartoons beworben werden durfte – zuvor war dies verboten gewesen, da man die kommerzielle Manipulation eines jungen Publikums verhindern wollte. Als 1983 der vom Animationsunternehmen Filmation produzierte Cartoon He-Man and the Masters of the Universe erstmals ausgestrahlt wurde, explodierte das „MotU“-Phänomen endgültig: Alle Buben wollten He-Man sein, der Umsatz stieg auf 80 Millionen Dollar. Um besorgte Eltern zu beruhigen, die im Spielzeug Gewaltpotenzial orteten, nahmen der Cartoon und spätere Mini-Comics allerdings Verharmlosungen vor. He-Man war nun kein Barbar mehr, sondern hatte eine „Zivilidentität“ als vorgeblich ängstlicher Prince Adam, der am Hof der Hauptstadt lebte. Zu He-Man wurde er, wenn er sein Zauberschwert zog und „I have the power“ (ein heute legendärer Spruch) rief. Skeletor und Co. wurden im Cartoon eher zu Tollpatschen, und am Ende gab es eine Moral, in der die Helden direkt zu den Kindern sprachen – man solle Freunde schätzen, Vater und Mutter ehren, nicht mit Fremden mitgehen etc. Ein gutherziger, aber ungeschickter Magier namens Orko sorgte für „comic relief“, der die Fans bis heute teilweise spaltet.

Es gab also im Grunde zwei Eternias: das wild-gefährliche der frühen Mini-Comics und das harmlose der Zeichentrickserie (die später eine Fundgrube für Internet-Memes wurde). Rund um den Cartoon wurden zahlreiche, mittlerweile legendäre TV-Spots ausgestrahlt, in der Kinder mit den Figuren gegeneinander kämpften. Doch auch das Thema Fantasie wurde angepriesen, um die Reihe nicht nur in einem harten Action-Kontext zu verorten. Zitat eines „Vaters“ aus dem ersten Spot, der das Castle-Grayskull-Set vorstellt: „This toy comes with something that can really open up a kid’s imagination – it’s own legend.“

Aufstieg und Fall

Ein paar Jahre lang blieb das Franchise eine Goldgrube für Mattel: Bis 1987 erzielte man einen weltweiten Gesamtumsatz von über 1,2 Milliarden US-Dollar, in den USA überschritt der Erlös für Figuren und Merchandise sogar die 2-Milliarden-Dollar-Marke. An Merchandise gab es dabei alles vom Kinderbuch bis hin zu Bettwäsche und Zahnpasta; in Deutschland erschien eine vom Label Europa produzierte Hörspielreihe, die bis heute Kult ist und mit der Figur des Anti-He-Man sogar in den offiziellen Kanon aufgenommen wurde (brillant böse als Skeletor: Peter Pasetti, schön heldenhaft als He-Man: Norbert Langer).

1987 kippte die Erfolgsgeschichte völlig unerwartet ins Negative: Ein Realfilm der Billigschmiede Cannon (mit Dolph Lundgren als He-Man und Frank Langella als Skeletor) floppte. Dies lag u. a. am geringen Budget (am Ende ging der Produktion das Geld aus, der geplante epische Endkampf musste in wenigen Stunden als Duell im Halbdunkel mit Lundgren und Langella gedreht werden) und der Tatsache, dass die Handlung nicht auf Eternia, sondern in Kalifornien spielte, Teenagerromanze inklusive (trotz aller Schwächen haben viele Fans für den Film heutzutage nostalgische Gefühle, was nicht zuletzt am großartigen Bösewicht Langella liegt).

Dazu kam ein beispielloses Abfallen der Spielzeug-Verkaufszahlen: Machte man 1986 noch 400 Millionen Dollar Umsatz, waren es 1987 nur noch 7 (!) Millionen. Dies lag an diversen Umständen wie etwa Marktübersättigung und logistischen Gründen (die Händler mussten Rabatte gewähren, um Massen an nicht verkauftem Spielzeug loszuwerden und so wieder Platz in den Regalen zu schaffen; die Geschäfte wurden u. a. mit Nebenfiguren und zahlreichen Varianten der Hauptfiguren geflutet). Die versuchte Erweiterung der Reihe mit „She-Ra – Princess of Power“ (Adams Zwillingsschwester, die auf dem Planeten Etheria lebt) könnte zudem viele Buben abgeschreckt haben, die „MotU“ nun als zu weichgespült und harmlos empfanden. Sie wollten, dem Achtziger-Zeitgeist entsprechend, einen He-Man, der vor Testosteron nur so strotzte. 

Die Produktion des Spielzeugs wurde 1989 eingestellt – es schien, als wäre ein Phänomen zu Ende. Zwar versuchte Mattel schon Ende desselben Jahres eine Wiederbelebung mit neuen Toys und einem neuen Cartoon, der es immerhin auf 65 Folgen brachte. Doch insgesamt blieben die Verkäufe von „The New Adventures of He-Man“ unter den Erwartungen; rund ein Jahr später war Schluss. Die in die Zukunft verlegten Abenteuer des nun verschlankten He-Man-Charakters hatten nach Meinung vieler Fans zu wenig mit der MotU-Lore gemeinsam. Dazu kam erfolgreiche Konkurrenz wie das bis heute populäre „Teenage Mutant Ninja Turtles“-Franchise oder die „Transformers“. 

Es folgte die bislang längste Pause für das Franchise, doch ab 2000 gab es diverse weitere Lines, unter denen besonders die detailreichen Classics (2008–2020) und die Origins (seit 2020) hervorstachen. Letztere sorgte besonders mit Retrofeeling für Begeisterung: Erstmals erschienen die Figuren und Verpackungen (mit geringfügigen Änderungen) wieder im Achtziger-Look. Die Fans von damals, mittlerweile in ihren Vierzigern, waren begeistert und fühlten sich in ihre Kindheit zurückversetzt. Ein Netflix-Cartoon aus dem Jahr 2021 sorgte eher für Unmut, da hier vieles mit Gewalt auf Wokeness getrimmt war, aber das tat der neuen MotU-Popularität keinen Abbruch.

Neubeginn

Was das Kino betrifft, gab es seit 1987 mehrere Reboot-Versuche: In den Nuller Jahren waren u. a. John Woo und Jon M. Chu als Regisseure „ernsthafter“ Versionen im Gespräch. In weitere vergebliche Versuche waren Jeff Wadlow (Kick Ass 2), McG (Terminator Salvation) und David S. Goyer (Blade: Trinity, Drehbuch-Mitarbeit an der „Dark Knight“-Trilogie) involviert. Hauptgründe für das Scheitern des Goyer-Projekts, das „Lord of the Rings“-Ausmaße hätte haben sollen, war angeblich das Budget. 2021 wollte Netflix einen Film mit Noah Centineo als He-Man und mit Aaron & Adam Nee als Regisseuren produzieren. Nach dem Abgang Centineos war Kyle Allen für die Hauptrolle vorgesehen, doch auch dieser Film kam nicht zustande – Netflix, das bereits 30 Millionen Dollar in die Entwicklung gebuttert hatte, erschien das Budget letztlich als zu hoch. Es wirkte, als wäre das Franchise in der „production hell“ gefangen. Doch dann übernahmen die Amazon MGM Studios und nun ist es wirklich soweit: 44 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Spielzeugs und 39 Jahre nach dem letzten Realfilm geht der Kampf von He-Man und Skeletor auf der Leinwand weiter. Der Megaerfolg des Barbie-Films (ebenfalls eine Mattel-Figur) aus dem Jahr 2023 mag sein Scherflein dazu beigetragen haben. Und was soll man sagen? Der vom bekennenden Fan Travis Knight inszenierte Masters of the Universe macht Spaß und ist eine durchaus würdige Umsetzung des Masters-Universums für die Leinwand (Knight legte 2018 mit dem „Transformers“-Spin-off Bumblebee bereits eine „Spielzeugadaption“ vor, die bei Fans und Kritik durchaus gut ankam). 

Vom Feeling her ist das Werk teils an die bunte Welt des Filmation-Cartoons angelehnt, baut aber zusätzlich einige düstere Elemente ein – somit sollte der Film eigentlich alle Fan-Gruppen ansprechen. Erzählerisch ging man die Sache durchaus geschickt und eigenständig an: Adam (Nicholas Galitzine) ist ein unscheinbarer Human-Resources-Manager auf der Erde, den aber Tagträume und Visionen einer fantastischen Welt verfolgen. Dabei ist er stetig auf der Suche nach einem Schwert mit unglaublicher Macht. All dies bringt ihm in seinem Umfeld Spott ein; die meisten halten ihn für durchgeknallt. Zur Beruhigung: Der Film begeht nicht den Fehler der 1987er-Version, die Handlung großteils auf der Erde spielen zu lassen – die entsprechenden Szenen sind aber amüsant. Wie sich bald herausstellt, war Adam in seiner Kindheit tatsächlich Prinz des Planeten Eternia, der von seinen Eltern auf die Erde geschickt wurde, als der böse Skeletor (Jared Leto) die Macht übernahm. Nun muss Adam zurück nach Eternia, um zu He-Man, dem Stärksten der Starken zu werden und Skeletors Schreckensherrschaft ein Ende bereiten. Dazu versammelt er eine diverse Gruppe an Kämpfern um sich, von Mekaneck, dem Spion mit ausfahrbarem Hals bis hin zu Fisto, einem Kämpfer mit buchstäblich eiserner Faust. Man muss dem Film zugutehalten, dass er die Helden durchaus ernst nimmt – in den letzten Jahren hatte Hollywood ja oft Probleme, maskuline Figuren positiv darzustellen. He-Man ist dabei in jede Menge Kämpfe verwickelt, die teilweise ziemlich hart ablaufen; Fans werden sich freuen, dass er mit so gut wie jedem von Skeletors Schurken aufeinanderprallt. Galitzine ist dabei ein würdiger He-Man mit Charme – und das Highlight des Films, ist seine Rolle doch die vielschichtigste: Als transformierter He-Man ist er einerseits ein würdiger Actionheld; andererseits ist es spaßig anzusehen, wie er auf Eternia seine sensible „Human Resources“-Seite einsetzt, um den bunten Heldenhaufen zu einen. He-Man, der „Champion Eternias“, beschwört also den Gemeinschaftsgeist. Besonders im Büroalltag Adams gibt es zudem ein paar amüsante Seitenhiebe auf Wokeness und politische Korrektheit.

Von Jared Leto kann man halten, was man will (unter seinen Filmprojekten der letzten Jahre finden sich kreative Katastrophen wie Morbius oder Tron: Ares), aber die Rolle des Skeletor, für die er aktiv lobbyierte, steht ihm. Zuschauer, die Leto nicht schätzen, können sich damit trösten, dass man sein Gesicht nicht sieht; die Stimmarbeit, die er leistet, passt sehr gut zu diesem ikonischen Bösewicht zwischen Niedertracht und Jämmerlichkeit. Auch das restliche Ensemble – etwa Idris Elba als Man-at-Arms, der erst wieder zu alten Qualitäten finden muss, Camila Mendes in der Rolle seiner kampferprobten Tochter Teela oder Alison Brie als mit witzigen One-Linern ausgestattete Skeletor-Gehilfin Evil-Lyn – füllt die Figuren glaubhaft mit Leben. Dass bei einem Film, der auf einem wundersamen Planeten spielt, viel CGI vorkommt, sollte nicht verwundern; manchmal wirkt der Film dadurch auch eine Spur zu künstlich. Der Sound stimmt aber: Die Musik von Daniel Pemberton ist eine schöne Reverenz an Achtziger-Synth-Sounds, dazu kommen Gitarren-Soli von Queen-Legende Brian May. Der Humor funktioniert an den meisten Stellen, nur gelegentlich schießt man mit selbstreferenzieller Ironie à la Marvel ein wenig übers Ziel hinaus. Besonders geglückt ist dabei die Idee, die Namen der Helden direkt Adams kindlicher Fantasie entspringen zu lassen. Fans dürfen sich jedenfalls nicht beschweren, denn für sie gibt es viele Easter Eggs, Cameos und Teaser in den Credits.

Klar: Tiefgängig ist das nicht unbedingt, aber die Zeit vergeht wie im Flug. Und wer He-Mans Abenteuer zuhause nachspielen möchte, kann zur neuen, eigens für den Film produzierten Toyline greifen. Es wird sich zeigen, ob Masters of the Universe eine neue Kino-Reihe begründet. Sympathisch genug dafür wäre der Film.