Dossier – Animationsfilm – Kein Kinderkram

Kein Kinderkram

| Andreas Ungerböck |

Das Imperium schlägt zurück: Mit „Kung Fu Panda“ setzt DreamWorks erneut zum Großangriff auf Pixar/Disney an. Das Fernduell der beiden Giganten dominiert einen boomenden Markt. Ein Überblick über die Welt des Computer-Animationsfilms made in USA.

Machen wir uns nichts vor: Die besten und innovativsten Animationsfilme kommen nicht aus den USA, sondern aus Japan (siehe die Texte zum Anime weiter hinten). Europa schickt hin und wieder ein kleines Juwel in die Welt hinaus, wie zuletzt die Kinoadapation der TV-Serie Die Drachenjäger; auch der deutsche Kleine Eisbär kann sich durchaus sehen lassen. Aber den Großteil des internationalen Einnahme-Kuchens beansprucht natürlich Hollywood für sich: 206 Millionen Dollar für den Pixar-Geniestreich Ratatouille (2007) allein in den USA, das kann sich schon sehen lassen. Aber das von DreamWorks produzierte Martial-Arts-Animationsabenteuer Kung Fu Panda dürfte das Ratten-Epos noch überflügeln: Während Ratatouille am ersten Wochenende „nur“ 47 Mio. Dollar einspielte, schaffte der dicke Panda satte 60 Millionen, wenn auch auf 4.114 Leinwänden (Ratatouille: 3.940). In Führung liegen in dieser Statistik aber immer noch Shrek 3 (2007, 121,6 Mio. Dollar) und Shrek 2 (2004, 108 Mio. Dollar). Unter den erfolgreichsten vier computeranimierten Filmen der Geschichte sind alle drei Shrek-Teile zu finden, dazu noch Pixars Finding Nemo (2003). Shrek 3 liegt auch an dritter Stelle, wenn man die erfolgreichsten Eröffnungswochenenden von Real- und Animationsfilm zusammen anschaut: Nur Spiderman 3 und Fluch der Karibik 2 waren bei ihren Kinostarts in den USA noch erfolgreicher. Und unter den Allzeit-Rekordlern, immer noch einsam angeführt von Titanic, finden sich Animationsfilme in dichter Folge im Spitzenbereich – hier ist Shrek 2 auf dem neunten Rang der bestplatzierte. Der einnahmenträchtigste noch mit der Hand animierte Film – quasi ein Dinosaurier in der Branche – stammt übrigens aus dem Jahr 1994 und von Disney: The Lion King. Die Zahlen machen es deutlich: Was die längste Zeit als „Kinderkram“ abgetan worden war, hat sich zu einer echten Goldgrube für die an einem Mangel an Geschichten und charismatischen Stars leidende US-Filmindustrie (buchstäblich) ge-maus-ert. Kaum eines der großen Studios will darauf verzichten, mittels Animationsfilm plus dazugehörigem Merchandising satte Gewinne einzufahren.

Seit Pixar, das von John Lasseter und Apple-Guru Steve Jobs gegründete Animationsstudio, ab 1986 begann, die ein wenig angestaubte Trickfilm-Szene durcheinanderzuwirbeln, blieb kein Stein mehr auf dem anderen. Und alles schien auf einen Zweikampf zwischen Pixar und Disney hinauszulaufen. Das Ergebnis ist bekannt: 1995 entstand die erste Koproduktion, Toy Story, zugleich der erste zur Gänze Computer-animierte Film der Geschichte. Nur elf Jahre später wurde Pixar von Disney übernommen, oder besser, Pixar ließ sich von Disney übernehmen. Heute lautet das Duell, das mit unverminderter Heftigkeit geführt wird, Pixar/Disney gegen DreamWorks Animation. Diese wurde 2000 als Abteilung von Steven Spielbergs DreamWorks-Studio gegründet, nachdem DreamWorks 1998 gemeinsam mit PDI (Pacific Data Images) den Film Antz hergestellt hatte. Natürlich hatte das „große Kind“ und Finanzgenie Spielberg erkannt, welch unermessliches Potenzial die Herstellung von computeranimierten Kassenschlagern darstellen würde. Seine Begeisterung für die Welt der Animation wurde schon 1988 im ersten Realfilm-Animations-Mix Who Framed Roger Rabbit? (Produktion: Spielberg, Regie: Robert Zemeckis) deutlich. Und es ging Schlag auf Schlag: 2001 wurde das aufwändige und turbulente CG-Abenteuer Shrek den Erwartungen von DreamWorks mehr als nur gerecht. Ein grasgrüner Oger als Held, dazu ein Esel, der (im Original via Eddie Murphy) sprechen konnte, das erwies sich als richtiger Knüller. Seither geht der Wettbewerb, in etwa im Jahrestakt, weiter: DreamWorks setzte auf die beiden Shrek-Sequels, auf Shark Tale (2004), Madagascar (2005), Over the Hedge (2006) und Flushed Away (2006, die dritte Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Aardman-Studio), Pixar konterte mit Monsters, Inc. (2001), seinem bislang größten Hit Finding Nemo (2003), The Incredibles (2004), Cars (2006) und Ratatouille (2007).

Erwachsene, ja bitte

Der Vergleich dieser Blockbuster mit den „klassischen“ amerikanischen Animationsfilmen, etwa denen des Disney Studios, ist ebenso naheliegend wie müßig – er ist ungefähr so sinnvoll wie der zwischen der Langspielplatte und der CD. Trickfilm-Puristen finden Computer-Generated-Animationsfilme glatt und seelenlos, ohne die „sinnliche“ Qualität ihrer Vorgänger. Was früher an liebevoller Zeichenarbeit, an Farbgebung und Figurenentwicklung in die Filme einfloss, macht heute scheinbar der Computer. Viele computeraniminierte Filme werden kritisiert, als würden sie von Maschinen geschaffen. Die Wahrheit ist natürlich eine ganz andere: Eine Heerschar von Spezialisten ist an jedem dieser Filme beteiligt, und die besten unter ihnen eröffneten und eröffnen dem Animationsfilm eine neue Dimension. Viele Dinge, von denen die großen Trickfilmer der Vergangenheit nur träumen konnten, sind heute machbar. Und es steht ja außer Frage, dass die Menschen, die heute Animationsfilme weitgehend am Computer herstellen, mit der gleichen Liebe an die Sache herangehen wie die Vorväter: Brad Bird etwa, Autor und Regisseur von The Incredibles und Ratatouille (und für beide Filme mit dem Oscar für den besten Animationsfilm ausgezeichnet), ist ein Besessener, der nicht ruht, bevor nicht alle Details bis zur absoluten Perfektion „sitzen“. Die beiden Filme sind – nach jedem nur erdenklichen Maßstab – Meisterwerke. Und John Lasseter, der die Pixar-Lawine losgetreten hat, wird von vielen zu Recht als der „neue Walt Disney“ gefeiert.

Die Filme von Pixar, zum Teil auch jene von DreamWorks, haben endgültig aufgeräumt mit Bambi-Kitsch und süßlicher Lieblichkeit. Es sind Animationsfilme, bei denen Erwachsene, die ihre Kinder ins Kino begleiten (ein bisschen guten Willen natürlich vorausgesetzt), nicht leiden müssen. Die Kids lieben sie sowieso, weil sie auf der Höhe der Zeit sind. Kinder sind heute in jeder Altersstufe weiter als ihre Pendants vor, sagen wir, 30 Jahren. Und es ist gelungen, selbst Teenagern die computeranimierten Erzeugnisse schmackhaft zu machen. Eher verhält sich die Sache umgekehrt: Filme wie Cars und Ratatouille sind mit ihren zahllosen Anspielungen und ihrem Grad an sophistication (man denke an die Love Story zwischen den beiden Autos, die Kinder eher langweilt, oder an die Figur des mieselsüchtigen Restaurant-/Filmkritikers in Ratatouille) fast schon mehr auf Erwachsene zugeschnitten als auf Kinder. Wie auch immer: Hollywood hat dank Animation die perfekte Formel für den längst verloren geglaubten „Familienmarkt“ gefunden – die Einspielergebnisse fast aller in den letzten Jahren produzierten Computeranimationsfilme sprechen Bände.

Wollte man die Pixar-Filme mit denen von DreamWorks vergleichen, so wird auf den ersten Blick feststellbar sein, dass die Erzeugnisse von Lasseter und Co. einfach charmanter sind, leichter im Ton, subtiler und eleganter. DreamWorks-Filme sind, und das beginnt schon bei Shrek, klobiger, kantiger, und sie neigen zur Übertreibung. Madagascar etwa war in der Figurencharakterisierung der vier Tiere, die aus dem New Yorker Zoo ausbrechen, um sich zu ihrem Traumziel Afrika aufzumachen, einfach overdone: Melman, die Giraffe, als hypochondrischer New Yorker Intellektueller vom Schlage Woody Allens, das „hippe“ Nilpferd Gloria – alles ein bisschen zu viel des Guten. Aber DreamWorks begann seine Computeranimations-Tätigkeit ja bereits mit exakt einer solchen Figur, die tatsächlich von Woody Allen gesprochen wurde: der Ameise Z in Antz (1998). Auch Shrek, nun ja, ist ein Wesen, dem sein Erfolg Recht gibt, der Charme des grünen Ogers entfaltet sich aber nicht für jeden Zuschauer in gleichem Maße. Vielleicht erinnert er die Kinder auch an die Teletubbies, wer weiß. Auf welchem Terrain Pixar im jahrelangen Parallellwettbewerb mit Sicherheit die Nase vorne hat, das ist die Originalität der Geschichten und Stoffe und die Außergewöhnlichkeit der Figuren: Während DreamWorks (rechnet man den Oger mal mit ein) nämlich fast ausschließlich auf Tiere setzt, gab es bei John Lasseter und seinen Leuten über die Jahre allerlei Abwechslung. Das begann schon bei den grandiosen Spielzeug-Figuren, dem Cowboy Woody und dem Space Ranger Buzz Lightyear, im Pixar-Meilenstein Toy Story und setzte sich mit liebenswerten flauschigen Monstern, die sich vor Kindern fürchten, fort. Über Fische ging es weiter zu arbeitslosen Superhelden (der wohl genialste Einfall bisher), Rennautos und zur Freundschaft zwischen einer gastronomieverrückten Ratte und einem jungen Koch. Da kann DreamWorks nicht mithalten, wie unter anderem der reichlich schwerfällige und unwitzige Over the Hedge deutlich machte.

Der Panda ist los

Mit Kung Fu Panda setzt das Animationsstudio, das mittlerweile von Paramount Pictures übernommen wurde, seine tierische Linie fort – als besonderen Clou hat man sich diesmal vom im Westen neuerdings so beliebten chinesischen Kampfkunstspektakel inspirieren lassen. Ein dicker, fauler Panda namens Po (im Original gesprochen von Jack Black), der davon träumt (in der ersten Szene tut er das buchstäblich), ein großer Kung-Fu-Meister zu werden, ist der Held der recht konventionellen, wenn auch kurzweiligen Geschichte: Durch einen glücklichen Zufall, den er eigentlich seiner Ungeschicklichkeit und Unbeweglichkeit verdankt, gelangt er tatsächlich in den Kreis der fünf Superhelden (nach den gängigsten Kung-Fu-Stilen sind dies ein Affe, eine Schlange, ein Kranich, eine Heuschrecke und ein Tiger). Dort, im Tempel, erwartet ihn eine saftige Überraschung: Ein alter sterbende Meister (eine Schildkröte) erkennt in ihm den „Dragon Warrior“, den einzigen, der geeignet ist, den Bösewicht Tai Lung, einen auf Abwege geratenen Kämpfer, in die Schranken zu weisen. Bis es so weit ist, muss der dicke Panda allerdings eine beinharte Ausbildung durchlaufen, in deren Verlauf er manchmal knapp davor ist, aufzugeben. Hohn und Spott seiner überlegenen Kollegen tun ein Übriges, um ihm den Weg zum Ruhm beschwerlich zu machen. Doch Kung Fu Panda ist ein – wenn auch mit 90 Minuten angenehm kurz geratenes – Heldenepos, und so hält es der Film mit der alten amerikanischen (oder globalen?) Weisheit „Du kannst es schaffen, wenn du nur wirklich an dich glaubst.“ Die Regisseure John Stevenson, ein DreamWorks-Veteran, und Mark Osborne, der bisher wenig bekannt war (unter anderem hat er zwei Spongebob-TV-Folgen zu Buche stehen) und die Drehbuchautoren Glenn Berger und John Aibel haben sich einiges einfallen lassen, was Kung Fu Panda auch über den DreamWorks-Durchschnitt hinaushebt. Dazu gehören einige wirklich wundervoll verrückte Ideen, etwa, dass der Vater des faulen Pandas eine Art Gans oder Storch ist, und eine sehr stimmige atmosphärische Umsetzung. Auch die Kampfszenen, allen voran das „letzte“ Duell zwischen Po und seinem Meister im Rahmen der Ausbildung, bei dem sie mit allen nur erdenklichen Mitteln um ein gefülltes Teigtäschchen kämpfen, sind großartig gelungen.

Es gibt noch einen weiteren Wettbewerb, den Pixar und DreamWorks seit Jahren führen, nämlich der, welche Stars sich als Sprecher für die Filme zur Verfügung stellen. DreamWorks ließ es schon bei Antz richtig krachen. Neben Woody Allen waren Sylvester Stallone, Sharon Stone, Gene Hackman, Dan Aykroyd, Jennifer Lopez und Christopher Walken zu hören (ein Grund von vielen, warum man sich diese Filme im Original ansehen sollte). Für Finding Nemo standen Albert Brooks, Ellen DeGeneres, Willem Dafoe und Geoffrey Rush vor dem Mikrofon. Auch bei Kung Fu Panda kann sich das Aufgebot sehen lassen: An der Seite von Jack Black sprechen Dustin Hoffman, Angelina Jolie, Jackie Chan und Lucy Liu. Mittlerweile ist es für die Stars eine (lukrative) Prestige-Angelegenheit geworden, bei solchen Unternehmungen mitzumachen. Im Schatten des Gigantenduells haben auch die anderen Major Studios schnell mitbekommen, dass auf dem Gebiet des Animationsfilms die große Kohle zu machen ist. So gründete Sony Pictures 2002 eine eigene Animations-Zweigstelle und machte zwei Jahre später mit Robert Zemeckis‘ und Tom Hanks‘ Weihnachtsspektakel Polar Express gleich Furore, was vor allem an der erstmals eingesetzten Performance Capture lag: Tom Hanks konnte so, vom Computer unterstützt, fünf Rollen spielen. In Monster House (2005) wurde die Technik erneut angewandt, ehe man sich mit Open Season (Jagdfieber) und Surf‘s Up (Könige der Wellen) wieder „konventionelleren“ CG-Filmen zuwandte.

Von den Blue Sky Studios, die zu Twentieth Century Fox gehören, stammen die höchst erfolgreichen beiden ersten Teile von Ice Age. Ice-Age-Regisseur Chris Wedge schrieb und drehte auch Robots (2005), einen nicht ganz geglückten Versuch, Pixar auf seinem eigenen Terrain des nicht von Tieren dominierten Animationsfilms zu schlagen. Die Geschichte um „Geburt“ und „Aufwachsen“ eines kleinen Roboters hatte dennoch einigen Charme, den viele andere Produktionen, die in den letzten Jahren wie die Pilze aus dem Boden geschossen sind, vermissen ließen.

The Future’s So Bright

Wenn es ein gutes altes deutschsprachiges Sprichwort gibt, das Hollywood immer beherzigt hat, dann ist es das, wonach das Eisen geschmiedet werden muss, solange es heiß ist. Und weil kein Ende des Animations-Booms abzusehen ist, wird auch fleißig weitergeschmiedet. So hat Pixar/Disney erst kürzlich eine geballte Ladung an filmischen Neuheiten bis zum Jahr 2012 vorgestellt.

Und der neue Stein der Weisen ist natürlich auch schon gefunden: Es handelt sich um 3D-Animation. Das heißt nicht, Animationsfilme, bei denen man 3D-Brillen braucht, sondern die Schaffung dreidimensionaler Charaktere und Welten, wie das zuletzt schon in Die Drachenjäger zu bestaunen war. Der Effekt ist tatsächlich erstaunlich: Das Geschehen ist dermaßen plastisch, dass man meint, „mittendrin“ zu sein, etwas, was die durch die Brillen erzeugte Simulation aufgrund der mangelhaften Technologie nie wirklich geschafft hat. An der Weiterentwicklung von 3D arbeiten aber nicht nur die Animationsfilmer, sondern auch die notorischen Tüftler Hollywoods wie Robert Rodriguez, Peter Jackson, George Lucas oder James Cameron. Cameron ist ein deklarierter Proponent des 3D-Gedankens, wobei er wenig davon hält, die dritte Dimension nachträglich am Computer einzufügen – außer bei seinen älteren Filmen wie Terminator oder Terminator 2, die er mit Hilfe des so genannten In-Three-Verfahrens zu 3D-Filmen umgestalten will. Bei seinem neuen Film Avatar (mit Sigourney Weaver und Michelle Rodriguez), der Ende 2009 in die (digitalen) Kinos kommen und, da muss man kein Prophet sein, für gehöriges Aufsehen sorgen wird, arbeitet er mit einem System von 3D-Kameras, die das Geschehen bereits plastisch einfangen. Cameron spricht von einer „Revolution der Sehgewohnheiten im Kino“ und von den außergewöhnlichen Möglichkeiten, die künftigen Filmemachern daraus erwachsen würden.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, haben Pixar und Disney angekündigt, alle ihre zukünftigen Filme, beginnend mit Bolt (Disney, USA-Start November 2008), der Geschichte eines Schäferhundes, der gerne ein Superheld wäre, in 3D zu veröffentlichen. 2009 folgen Up (Pixar, Regie führt Monsters, Inc.-Regisseur Pete Docter), die in 3D umgewandelte Version von Toy Story (Oktober) und The Princess and the Frog von John Musker und Ron Clements (Dezember). 2010, im Juni, soll Toy Story 3 das Licht der Leinwand erblicken, und auch Cars erfährt im Jahr 2012 ein Sequel. Kein Wunder also, dass sich Pixar-Mastermind John Lasseter bei der Präsentation begeistert zeigte: „Es ist aufregend, die Grenzen von 3D- und Computer-Technologie weiter hinausschieben und Geschichten auf die bestmögliche Weise erzählen zu können. Auf der anderen Seite profitieren wir auch von unseren vergangenen Filmen, mit denen wir gezeigt haben, wie man Aufsehen erregende Figuren, originelle Geschichten und glaubhafte Dialoge schaffen kann.“ Doch die Konkurrenz schläft natürlich nicht: Blue Sky kontert 2009 mit dem dritten Teil von Ice Age, DreamWorks bringt noch heuer das Sequel zu Madagascar und im nächsten Jahr Monsters vs. Aliens (Regie führt Rob Letterman, der schon Shark Tale inszenierte), diesen – ebenso wie die Pixar-Filme – bereits in 3D. Der möglicherweise größte Animationsknüller aller Zeiten wird 2010 folgen: Shrek Goes Fourth 3D. Für das Publikum heißt es also, nicht nur bei Ice Age, warm anziehen.