Klammer Film

Franz Klammer

Eine Zeitreise in die siebziger Jahre

| Andreas Ungerböck |
Ski-Idol Franz Klammer über den Film, über Intuition auf der Piste und über seine Filmvorlieben.

Zuerst eine Frage, die nichts mit Film zu tun hat: Stimmt es, dass Sie 1973 oder 1974 nach dem ersten Durchgang eines Weltcup-Slaloms geführt haben?
Franz Klammer:
Nein, Vierter war ich einmal, Erster nie. Im Riesentorlauf war ich einmal Erster nach dem ersten Durchgang.

Sie waren ein sehr guter Allrounder, wurden aber dann zum reinen Speed-Fahrer. Wie sehen Sie das im nachhinein?
Franz Klammer: Das hat mir am besten gefallen. Beim Slalom sind so viele Tore im Weg. Die Geschwindigkeit, mit der Gefahr zu spielen, das Limit auszuloten, das hat mir am besten zugesagt.

Das war also nicht von oben verordnet?
Franz Klammer: Nein, gar nicht. Das hat sich so entwickelt.

Es heißt, Sie seien ein Filmliebhaber. Stimmt das?
Franz Klammer: Ja, ich gehe sehr gerne ins Kino. Schon früher, als wir uns immer in Innsbruck getroffen haben, um zu den Weltcup-Rennen zu fahren, habe ich die Chance genützt, mir drei Filme pro Tag anzuschauen. Aus dem einen Film raus und in den nächsten hinein.

Wie sind da Ihre Vorlieben?
Franz Klammer: Ich sehe gerne Unterhaltungsfilme, also nichts Kompliziertes oder Anstrengendes. Das Leben ist anstrengend genug.

Und, wie ist es mit diesem Film?
Franz Klammer: Ich habe mich sehr gut unterhalten, ich kann nicht klagen.

Seit wann wussten Sie von dem Projekt, und wann und wie wurden Sie einbezogen?
Franz Klammer: Die Idee zu dem Filmprojekt gibt es ja schon sehr lange. Christian Kresse von der Kärnten-Werbung betreibt das schon seit acht Jahren und sagt, wir müssen unbedingt einen Film machen. Es war nicht so leicht, einen Produzenten zu überzeugen, aber jetzt hat er Herrn Pochlatko gefunden. Dann braucht man noch ein Drehbuch. Es gab schon einige Drehbücher, aber ich konnte mich mit keinem so richtig identifizieren. Was ich nicht wollte, war so eine Aufzählung … Der kleine Franzi wird zum Teenager und dann zum großen Sieger, das hätte mir nicht zugesagt.

Jetzt gibt es ja die Beschränkung auf einige wenige Tage vor und nach dem Rennen.
Franz Klammer: Ja, eine Woche oder eigentlich fünf Tage, das hat mir sehr gut gefallen. Das war für mich eine sehr intensive Woche, und das zu verfilmen, erschien mir gut und sinnvoll. Vor der Umsetzung gab es ja sehr viele Gespräch mit Elisabeth und Andreas Schmied, und die haben auch sehr viel mit Bernhard Russi und allen anderen, die da vorkommen, gesprochen, um ein Gesamtbild zu erzeugen.

Wie sieht es denn mit der historischen Wahrheit aus? Ist alles so passiert, wie es im Film gezeigt wird?
Franz Klammer: Laut Regisseur sind 80 Prozent wahr. Er sagt, beim Niki-Lauda-Film Rush sind nur 30 Prozent wahr, hier sind es 80. Ich kann nur sagen: Die wesentlichen Dinge sind so, wie sie stattgefunden haben, vielleicht war manches nicht ganz genau so, wie es jetzt im Film ist, aber im Großen und Ganzen stimmt es.

Die Geschichte, dass Ihre Frau mit Heinz Prüllers Presseausweis ins Olympische Dorf gelangt ist …
Franz Klammer: Nein, das ist natürlich nicht wahr, so einfach war das auch damals nicht.

Und das mit den goldenen Olympia-Anzügen? Daran kann ich mich gar nicht erinnern.
Franz Klammer: Ja, das war wirklich so. Aber mir hat der nicht gepasst, überhaupt nicht, der hat gezwickt beim Hocke-Fahren, und überhaupt wollte ich nicht mit einem goldenen Anzug fahren.

Aber die anderen drei Kollegen, die hatten den schon an, oder?
Franz Klammer: Ja, die sind damit gefahren. Michael Kuhn sagt ja auch in der Original-Reportage: „Und jetzt Franz Klammer im goldenen Anzug“, und dann kam ich mit dem gelben daher.

War das ein Problem, oder haben Sie das einfach so entschieden?
Franz Klammer: Das habe ich entschieden, und auch, dass ich meine Ski mit auf’s Zimmer genommen habe – das war wirklich so.

Das war ein bestimmter Fischer C4, nicht irgendeiner?
Franz Klammer: Ja, sicher, das war der, mit dem ich alle Rennen gewonnen habe. Ich wollte nicht ausgerechnet bei meinem wichtigsten Rennen einen Ski nehmen, den ich nicht kannte. Man muss ja alle Unsicherheitsfaktoren ausschalten – es gibt ohnehin genug Unwägbarkeiten, also wollte ich wenigstens da ein sicheres Gefühl haben.

Sicher sind Sie das schon tausend Mal gefragt worden, aber wie sehr waren Sie unter Druck? Wie sehr haben den Rummel mitbekommen?
Franz Klammer: Ich habe mich von der Außenwelt abgeschottet und mich nur mit dem Rennen und den Vorbereitungen beschäftigt. Ich habe nicht ferngesehen, keine Zeitungen gelesen, der einzige Kontakt zur Außenwelt waren die Telefonate mit Eva.

Aber Sie haben sicher gewusst, was die Öffentlichkeit von Ihnen erwartet
Franz Klammer: Ja, natürlich habe ich das gewusst, aber ich konnte mit Druck immer gut umgehen. Je mehr Druck, desto besser wurde ich. Das hat mir nicht so viel ausgemacht. Aber dass ich im Training nicht das umsetzen konnte, was ich mir vorgenommen hatte, das machte mir sehr zu schaffen. Daher gibt es auch diesen Titel „Chasing the Line“, das kommt auch sehr gut heraus in dem Film. Ich war auf der Suche nach der richtigen Linie.

Im Rennen haben Sie dann intuitiv entschieden, die „siegreiche“ Linie zu fahren …
Franz Klammer: Ja, ich bin immer intuitiv, spontan gefahren. Natürlich hatte ich einen Generalplan, aber zwischendurch habe ich dann die Linie gewechselt. Darauf bin ich schon stolz, dass ich trotz des Drucks in der Lage war, flexibel zu bleiben und spontan zu reagieren. Das war dann auch ausschlaggebend für den Sieg.

Es heißt oft, Ihr Olympiasieg sei die größte Leistung in der gesamten österreichischen Sportgeschichte gewesen, eben wegen des gewaltigen Drucks. Was meinen Sie dazu?
Franz Klammer: Für mich selbst ist das natürlich sehr schwer zu beurteilen. Für ein Einzelereignis, ja vielleicht … Es war Olympia, es fand in Österreich statt, und für mich war es ja eigentlich die einzige Chance, Olympiasieger zu werden. Noch dazu findet es nur alle vier Jahre statt, darum ist ja der Druck so groß. Wenn man als Skifahrer keinen Olympiasieg im Portfolio hat, dann ist man irgendwie nicht ganz vollständig.

Dass sich der Gesamtweltcup nie ausgegangen ist, wie sehr schmerzt Sie das noch?
Franz Klammer: Naja, 1975 waren wir ja punktegleich, aber leider war das letzte Rennen ein Parallelslalom, und dann ging sich das eben nicht aus. Ich bin halt gegen Thoeni und Stenmark angetreten, und das waren ja nicht die schlechtesten Slalomfahrer …

Stimmt der Eindruck, dass der Ski-Zirkus trotz aller Rivalität eine „große Familie“ war, Fahrer, Journalisten usw., oder ist das ein Klischee?
Franz Klammer: Nein, das war wirklich so. Wir waren gut befreundet, mit Heinz Prüller zum Beispiel. Der musste oft auf gute Geschichten verzichten, weil man gesagt: „Heinz, das ist aber jetzt privat“, und er hat sich daran gehalten. Irgendwann kam es dann doch heraus, aber nicht von ihm. Wir sind ja auch essen gegangen mit den Journalisten, mit ihm, mit Michael Kuhn, mit Karl Pointner, Josef Metzger, und wie sie alle hießen. Eine schöne Zeit war das.

Aber auch mit den Fahrern anderer Nationen gab es offensichtlich ein gutes Verhältnis.
Franz Klammer: Darauf bin ich sehr stolz, und es freut mich sehr, dass aus der sportlichen Laufbahn so viele Freundschaften entstanden sind, mit Werner Grissmann zum Beispiel, aber nicht nur mit den Österreichern – auch mit Bernhard Russi aus der Schweiz, mit Erik Haker aus Norwegen, mit Andy Mill aus den USA. Das ist auch eine schöne Message: Der Sport soll die Leute vereinen, nicht auseinanderbringen. Deshalb verstehe ich oft nicht, wenn aus Konkurrenten „Feinde“ werden. Natürlich will man den anderen im Wettbewerb schlagen, das ist klar, aber er ist doch kein Feind.

Zurück zum Film: Was sagen Sie zu dem jungen Mann, der Sie darstellt, Julian Waldner? Ich finde ihn ja, nicht nur wegen der Ähnlichkeit, sehr überzeugend.
Franz Klammer: Ja, und es war sicher sehr schwierig für ihn, weil er ja in eine berühmte Persönlichkeit schlüpfen muss. Und vor allem die Gefühle darzustellen, die mich da während der Woche in Innsbruck bewegt haben, das war sicher nicht einfach.

Und der Dialekt stimmt auch, was ja in österreichischen Filmen nicht immer ganz der Fall ist.
Franz Klammer: Ja, und nicht nur bei ihm, auch bei Grissmann, Russi und allen anderen.

Welche Erwartungen haben Sie denn an den Kinoeinsatz? Die Generation, die die Geschehnisse im Film noch miterlebt hat, die geht ja eher nicht mehr ins Kino.
Franz Klammer: Natürlich hoffe ich, dass der Film gut läuft, dass die Leute begeistert sind und das auch weitererzählen. Es ist eine Zeitreise in die siebziger Jahre, und vielleicht schaffen wir es, dass die Leute, die damals mitgefiebert haben, doch wieder ins Kino gehen.

 


Fichtenzweige streuen

Regisseur Andreas Schmied über den Film, über die Zusammenarbeit mit Franz und Eva Klammer und über seine Ideen zur Besetzung.

Seit wann arbeiten Sie an dem Projekt, und wann und wie wurde Franz Klammer einbezogen?
Andreas Schmied:
Überraschenderweise gar nicht so lang. Vor zwei Jahren und aufgrund meines Kärntner Films Harri Pinter, Drecksau, haben mich die Epo Film und die Kärnten-Werbung angesprochen, ob ich eine Idee dazu hätte. Meine Frau Elisabeth, mit der ich sehr viel schreibe und die auch Ko-Drehbuchautorin des Films ist, und ich, wir haben dann überlegt, dass wir einerseits ein klassisches Biopic machen wollen, andererseits aber einen Film, der auch funktioniert, wenn man – was ja in Österreich extrem unwahrscheinlich ist – nicht weiß, wer Franz Klammer ist. Eine gute Geschichte um einen Skifahrer, die einen emotional bewegt. So haben wir das Franz erzählt, und er hat vorgeschlagen, dass wir uns mit seiner Frau und ihm treffen. Da haben wir erst erfahren, dass die beiden schon lange versuchen, einen Film zu machen. Und uns ist klar geworden, was diese fünf Tage in Innsbruck für eine tolle Geschichte ergeben, mit einem Helden, mit antagonistischen Kräften, mit einer großen Love Story – also mit allem, was großes Kino ausmacht. Wir wollten nicht einen Film von der Wiege an machen, dieses Stationenspiel, der kleine Franzi bekommt Ski und so weiter. Die beiden waren zunächst ein bisschen skeptisch, aber dann haben sie uns ihre Herzen geöffnet und auch ihr privates „Archiv“.

Eben, es ist ja, neben allem anderen, eine unglaublich schöne Liebesgeschichte …
Andreas Schmied: Ja, das ist es, und war es auch damals. Eva hat Franz definitiv die Stärke gegeben, das zu schaffen. Dass der Film, wie das eben so sein muss, das Ganze emotional ein bisschen hochschraubt, ist klar.

Dass so viel Privates im Film ist, war also nie ein Problem?
Andreas Schmied: Nein, im Gegenteil. Die beiden lieben ja das Kino …

Ja, das hat mir Herr Klammer auch gerade erzählt.
Andreas Schmied: Wir haben da auch Gemeinsamkeiten gefunden. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, fast ein Vorbild, vom Gefühl her, das er vermittelt, ist Rocky I. Und es hat sich herausgestellt, dass Franz den in der Woche vor Olympia 1976 im Kino gesehen hat.

Wie haben Sie diesen tollen Cast zusammenbekommen? Die meisten kennt man jetzt nicht so wirklich gut. Was war Ihnen dabei wichtig?
Andreas Schmied: Ja, das war der Sinn der Sache. Ich bin immer für neue Gesichter, wobei es nicht ganz leicht war, den Cast durchzusetzen. Aber mir war klar: Ich will niemanden Berühmten haben, es geht nicht um den Schauspieler, sondern um die Figur des Franz, und dass die Leute nicht sagen: ach, der spielt das, und: schau mal, die spielt das. Franz sollte im Mittelpunkt stehen, und auch in puncto PR war ich überzeugt, dass der Name Klammer auf jeden Fall reicht um die Menschen ins Kino zu locken. Ich glaube nach wie vor, dass es die richtige Entscheidung war. Wir haben eine eigene, geschlossene Welt geschaffen, ohne dass dauernd jemand „Wichtiger“ im Film auftaucht.

Dann war das aber ein ziemlicher Glücksgriff, denn gerade die Chemie zwischen Franz und Eva ist schon sehr auffällig.
Andreas Schmied: Julian Waldner ganz sicher: ein Kärntner im passenden Alter, vom Reinhardt-Seminar, und der noch dazu sehr gut Ski fahren kann. Valerie Huber übrigens auch, die kann das im Film nicht zeigen, aber sie hat privat viele Ski-Rennen gewonnen. Wissend, wie die Dynamik zwischen Franz und Eva im Film sein wird, war mir klar, dass die beiden das perfekte Liebespaar darstellen. Wie die beiden miteinander umgehen, so gehen auch die realen Menschen miteinander um, das ist einfach schön.

Wie haben Sie die Rennszenen gedreht? Sind die echt oder digital, oder beides?
Andreas Schmied: Echt! Wir haben mehrere Wochen den kompletten Patscherkofel für uns gehabt und haben auch dort gedreht. Natürlich haben wir auch Tricks angewendet, digitale Menschen, die da zum Rennen strömen, Green Screen, wenn man Julian sieht, und zuständig für die ganzen Stuntfahrten war Gerald Salmina, der Regisseur der Streif-Doku. Als Stuntfahrer hatten wir die ehemaligen Abfahrer Daron Rahlves und Werner Heel als Klammer- bzw. Russi-Double, die dann die eher halsbrecherischen Sachen gemacht haben, die können das natürlich.

Ich finde es toll, dass es endlich eine österreichische Heldensaga gibt, 45 Jahre, nachdem sie passiert ist. In Hollywood hätte man das schon längst gemacht. Wie sehen Sie das?
Andreas Schmied: Ich gebe Ihnen völlig Recht. Es gäbe so viele Geschichten, die wir zu erzählen hätten, die Stoff für das Kino sind. Allein, wenn man sich Rush anschaut oder, vom selben Regisseur Frost/Nixon … warum schaffen die das, solche Geschichten zu erzählen und wir nicht? Frost/Nixon ist ja ein Interviewfilm, und da frage ich mich: Warum gibt es keinen Interviewfilm mit Hugo Portisch zum Beispiel? Es gibt tolle Stoffe, genügend Sportler, Künstler, was auch immer … Man müsste nur die richtigen aussuchen.

Vielleicht liegt es ja an den Budgets.
Andreas Schmied: Ja, absolut. Für Klammer kann ich sagen: Wir haben ohne Hollywood-Budget  versucht, einen großen, großen Film zu machen, und das ist definitiv ein Thema, dass es in der Filmförderung eine Budgetobergrenze gibt, die solche Filme verunmöglicht. In dem Fall ist es sich gerade ausgegangen, aber man muss bedenken – nur ein Beispiel: am Patscherkofel 3 Kilometer links, 3 Kilometer rechts die existierenden Zäune abzubauen und die Zäune von 1976 hinzubauen, oder diese Fichtenzweige zu platzieren, die damals als Pistenmarkierung dienten, das kostet unglaublich viel. Die VFX, um diese digitalen Menschen zu erzeugen, das braucht man einfach, um diese Geschichte zu erzählen. Ich glaube, deswegen werden so wenige solcher Filme gemacht.

Was kommt als nächstes? Hermann Maier?
Andreas Schmied: Haha, ich wurde tatsächlich schon angesprochen wegen Hermann Maier, wegen Cordoba und Thomas Muster. Aber ich warte mal, was so daherkommt. Wichtig ist jetzt einmal, wie der Klammer-Film funktioniert.

Welche Erwartungen haben Sie denn an den Kinoeinsatz? Gibt es eine Zuschauerzahl, die Sie anpeilen?
Andreas Schmied: Ich glaube schon, dass den Film sehr viele Menschen anschauen werden. Mit Prognosen von Zuschauerzahlen bin ich lieber vorsichtig – wer weiß, vielleicht wird nächste Woche wieder alles zugesperrt. Ich mache gerne populäre Filme, das ist meine Natur, da kann ich nicht aus meiner Haut. Es ist ein großer Film, und ich glaube schon, dass er erfolgreich sein wird.

Die Generation, die die Geschehnisse im Film noch miterlebt hat, die geht allerdings eher nicht mehr ins Kino.
Andreas Schmied: Hoffen wir, dass der Mythos Klammer so weit strahlt, um sie doch wieder ins Kino zu locken. Für diese Menschen ist es ja gewissermaßen ihre Jugendzeit, die sie da sehen. Aber ich glaube, das ist auch für junge Leute ein Thema, die sich für Skifahren interessiere, zumindest hoffe ich das. Darum haben wir auch versucht, das Ganze so ein bisschen flott zu machen, dynamisch, nicht „altvaterisch“.

Kurz noch zu dem Science-Fiction-Film „Rubikon“ von Magdalena Lauritsch, den Sie ja mit Ihrer Firma Samsara Film produziert haben. Wie ist da der aktuelle Stand?
Andreas Schmied: Wir haben ihn gerade in einer Schnittfassung gesehen, und ich bin sehr angetan. Ich glaube, das wird eine tolle Sache, und der Film ist jetzt noch aktueller als damals, als wir begonnen haben. Das Eingesperrt-Sein, um das es geht, haben wir jetzt alle hautnah erlebt. Und, wie gesagt, ich liebe populäre Stoffe und Genres. Ich freue mich auch, dass wir ein weiteres Science-Fiction-Projekt betreuen können, „Requiem for a Robot“, in dem sich ein Roboter auf die Suche nach seinem Schöpfer macht. Ich bin schon sehr gespannt.