“Macondo” im Wettbewerb der Berlinale

"Macondo" im Wettbewerb der Berlinale

| Pamina Kowalski |

Sudabeh Mortezais Debütfilm als Bären-Kandidat

Macondo, der erste Spielfilm der Wiener Filmemacherin Sudabeh Mortezai, wurde in den Wettbewerb der 64sten Berlinale eingeladen. Der von FreibeuterFilm produzierte Film ist damit Anwärter auf den Goldenen Bären, den die Jury unter dem Vorsitz von Produzent und Drehbuchautor James Schamus im Rahmen des Festivals vergibt.
Macondo erzählt eine Geschichte vom Aufwachsen zwischen den Kulturen. Im Mittelpunkt steht Ramasan, ein tschetschenischer Junge, der seinen Vater im Krieg verloren und mit seiner Mutter und zwei jüngeren Schwestern in Österreich Asyl bekommen hat. Eine aus der rauen Wirklichkeit geschöpfte und mit Laiendarstellern semidokumentarisch inszenierte Coming-of-Age-Geschichte über Identität, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung.
Sudabeh Mortezai hat zuvor zwei abendfüllende Kinodokumentarfilme (Children of the Prophet – 2006, Im Bazar der Geschlechter – 2009) realisiert. Macondo ist ihr erster Spielfilm.
Macondo wurde mit Unterstützung des Österreichischen Filminstituts, des Filmfonds Wien, des ORF Film/Fernsehabkommens und Filmstandort Österreich hergestellt.
FilmsBoutique übernimmt den Weltvertrieb.