Amsterdam, Niederlande
1921 glanzvoll eröffnet, besticht das Theater äußerlich vor allem durch die eklektizistische Mischung von Baustilen (Art Déco, Amsterdamer Schule, Neugotik). Im Laufe der Geschichte hat das Kino turbulente Zeiten durchlebt und musste viele (Namens)-Änderungen hinnehmen. So wurde es in der NS-Zeit unter dem Namen Tivoli hauptsächlich als Varietétheater und Konzertstätte genutzt. Nach der Befreiung Amsterdams wurde es wieder in Tuschinski Theater umbenannt und als Kino genützt.
Seit 2002 gehört das Lichtspieltheater der Kinokette Pathé an, die es Anfang der Nullerjahre umfassend renovieren ließ. Das Kino erstrahlt seither wieder in altem, neuen Glanz.
Das Drei-Saal-Kino spielt hauptsächlich Hollywood-Blockbuster, wobei der große Saal (798 Sitzplätze) auch für niederländische Filmpremieren genutzt wird. Außerdem ist das Pathé Tuschinski Hauptspielstätte des International Documentary Film Festival Amsterdam.
