Magazin 10/2011

Magazin :: 10/2011 Themen

Manny Farber – Aus der Tiefe der Filme selbst

Aus der Tiefe der Filme Selbst

„Farber on Film: The Complete Film Writings of Manny Farber“, eine Sonderpublikation der Library of America, versammelt sämtliche Filmtexte des Klassikers der US-amerikanischen Filmkritik. Manny Farber hat namhafte Bewunderer… mehr lesen

Das Kino, als Maschine gedacht

Das Kino, als Maschine gedacht

Das frisch renovierte Mumok in Wien hat jetzt auch ein Kino. Ein Lokalaugenschein mit den Gestaltern Michael Wallraff und Heimo Zobernig. Die neue Leitung hat sich entschlossen, dort, wo sich früher einmal ein Depot des Mumok… mehr lesen
John Carpenter

John Carpenter

Der Unbeugsame

Einige von John Carpenters Filmen sind längst Klassiker, doch seit geraumer Zeit hat er nicht leicht, seine Position im gegenwärtigen Kino zu finden. Nun startet „The Ward“ doch noch in Österreich: Anlass genug, das Werk eines großen Unbeugsamen zu betrachten, der trotz aller Verdienste ein… mehr lesen
Melancholia

Melancholia

Der Untergang der Welt und andere Probleme

Manchmal sind die Stärken eines Regisseurs nicht ohne seine Depression zu haben: „Melancholia“ ist Lars von Triers bester Film seit langem. Dieser Film, um es gleich zu sagen, will nichts Böses. Dass er den Untergang der Welt zelebriert, erweist sich, zumindest für den Zuschauer,… mehr lesen
Die Haut, in der ich wohne – Pedro Almodóvar

Pedro Almodóvar

Schreckliche Schönheit

21 Jahre nach dem letzten gemeinsamen Film Fessle mich! holte Pedro Almodóvar für sein aktuelles Werk Die Haut, in der ich wohne erneut Antonio Banderas vor die Kamera. mehr lesen

Magazin :: Filmstarts

Die Lincoln Verschwörung

Filmkritik

Die Lincoln Verschwörung

Robert Redfords staatstragende Verfilmung eines Justizskandals fällt unfreiwillig komisch aus. Gediegen, bieder und leider auch urfad setzt Robert Redford in The Conspirator die Geschichte der Mary Surratt in Szene, die 1865 von einem US-amerikanischen Militärtribunal… mehr lesen
Killer Elite

Filmkritik

Killer Elite

Action-Konfektionsware mit Starbesetzung Robert De Niro begründete seinen Weltruhm mit anspruchsvollen, künstlerischen, alles abverlangenden Rollen; inzwischen spielt er vorwiegend in Filmen mit, die gewollt oder ungewollt Trash… mehr lesen
Johnny English

Johnny English – Jetzt erst recht

Johnny English – Jetzt erst recht

Rowan Atkinson blödelt sich durch eine schrullige Agentenparodie. Er hat das Talent, im entscheidenden Moment in die falsche Richtung zu schauen, seine Ausrüstung spektakulär zu verwechseln und grundsätzlich mit besorgniserregend wenig Verstand… mehr lesen
Eine Insel Namens Udo

Filmkritik

Eine Insel Namens Udo

Wenig romantische und halblustige Komödie über ein schräges Paar Wenn sich Figuren in einem Film selbst als kauzig bezeichnen, ist zumindest Vorsicht geboten. Dabei klingt die Geschichte des Debütfilms von Markus Sehr recht charmant… mehr lesen
Die Einsamkeit der Primzahlen

Die Einsamkeit der Primzahlen

Nicht mit dir, aber auch nicht ohne dich. Eine Liebesgeschichte jenseits von Klischees und Erwartungen. Der achtjährige Mattia ist mit der ihm von der Mutter aufgehalsten Verantwortung für seine autistische Zwillingsschwester überfordert. Die kleine Alice kann sich gegen die überzogenen… mehr lesen

Filmkritik

Adams Ende

Beziehungskarussell mit tragischem Ausgang Über dem idyllischen Landhaus prangt die Gartenschere, welche die Namen der Schauspieler jeden Moment zu malträtieren droht. Schon das Filmplakat von Adams Ende spielt mit Antagonismen, dreht und wendet sie wie der Plot selbst … mehr lesen
Wie man leben soll

Filmkritik

Wie man leben soll

David Schalko inszeniert einen fröhlichen Film über das Scheitern. Charlie Kolostrum (Axel Ranisch) ist ein „Sitzer“. So steht es in seinen Lebenshilfebüchern – und die haben, so verstehen wir schnell, in diesem Fall Recht. Der Protagonist lebt sein Leben nicht aktiv – es passiert… mehr lesen
Putty Hill

Filmkritik

Putty Hill

Ein mit wenig Geld und viel Leidenschaft inszenierter, einfühlsamer und bewegender Independentfilm. Cory stirbt nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis mit 24 Jahren an einer Überdosis Heroin allein in seinem verwahrlosten Haus am Rande von Baltimore. Am Vortag seiner Beerdigung kommen Freunde… mehr lesen
Mr. Nice

Mr. Nice

Die Abenteuer eines Drogen-Pushers und Lebemannes, based on a true Story Zu sagen, dass der heute 66-jährige Howard Marks ein Drogenschmuggler war, ist eine Untertreibung: Der in Oxford mit Ehren absolvierte Philosoph und Physiker mit Lehrer-Ambitionen geriet im London der frühen Siebziger auf… mehr lesen