TV-Special – The Good Wife
Schluss mit Lustig
Eine betrogene Politikergattin zeigt, dass sie auch anders kann. Aus dem Leben gegriffeneSex-Affären wie jene um Bill Clinton, Eliot Spitzer oder zuletzt Dominique Strauss-Kahn waren Inspiration und Ausgangspunkt der Anwaltsserie „The Good Wife“…
mehr lesen
TV-Special – Game of Thrones
Im Wendekreis des Raben
Fantasy für Fortgeschrittene: Die in einem erfundenen frühmittelalterlichen Königreich angesiedelte Serie „Game of Thrones“ stellt in puncto Erzählreichtum und Figurenzeichnung locker die „Lord of the Rings“-Trilogie in den Schatten…
mehr lesen
TV-Special – The Walking Dead
Der Hunger treibt’s rein
Das Zombiefilm-Revival reißt nicht ab. Mit „The Walking Dead“ haben die vitalen Untoten nun auch die Fernsehbildschirme in Beschlag genommen. Die von Frank Darabont entwickelte Serie ist fest in der Genretradition verankert und zugleich innovativ genug…
mehr lesen
Filmkritik
Zwei an einem Tag
Charmante romantische Komödie über ein Paar, das nicht zueinanderfindet
Der Originaltitel One Day heißt nicht nur „ein Tag“, sondern auch „eines Tages“, diese dem Thema angemessene Ambivalenz kann man nicht so einfach ins Deutsche übersetzen,…
mehr lesen
Filmkritik
Unter Kontrolle
Sauber aufgeräumte Kernkraftanlagen in sauber aufgeräumter deutscher Provinz: Horror- oder Dokumentarfilm?
Unter Kontrolle trägt den Untertitel Eine Archäologie der Atomkraft, sammelt Orte und Stimmen und setzt sie zu Sachverhalten zusammen…
mehr lesen
Filmkritik
The Thing
Prequel zu John Carpenters Klassiker aus dem Jahr 1982
Am Beginn von Carpenters The Thing stand ein Hund, der, von vermeintlich wahnsinnig gewordenen Angehörigen einer norwegischen Forschungsstation gejagt, Zuflucht…
mehr lesen
Filmkritik
Der Prozess
Gut recherchierte Doku über den viel diskutierten Tierschützerprozess
Der Journalist und Filmemacher Gerald Igor Hauzenberger dokumentiert schon seit den ersten Verhaftungen der Mitglieder des Vereins gegen Tierfabriken im Jahr 2008 den Verlauf der Ermittlungen…
mehr lesen
Fenster zum Sommer
Nina Hoss versucht dem Schicksal dazwischenzufunken.
Gibt es Schicksal? Oder wird der Verlauf des Lebens durch bloße Zufälle bestimmt? Und hätten wir die Liebe unseres Lebens jemals kennen gelernt, wenn wir zu einem bestimmten Tag nicht an einem bestimmten Ort…
mehr lesen
Filmdramaturgie
Plädoyer für das Epische
Zwei frisch gedruckte Bücher aus dem Alexander Verlag beschäftigen sich mit dem Thema Filmdramaturgie. Jenes von Peter Rabenalt ist und bleibt ein Standardwerk. Das überarbeitete und zuletzt vergriffene Buch „Filmdramaturgie“…
mehr lesen
Le Havre
Hand in Hand durch die Hölle
Aki Kaurismäki spricht, gewohnt lakonisch, über Rauchen im Film, über seinen Pessimismus, seine Liebe zum Rock’n’Roll und über die Option, einmal einen Film in deutscher Sprache zu drehen…
mehr lesen
A Dangerous Method
Gravierende Kunstfehler
Gravierende Kunstfehler, Erhellende (wissenschafts-)historische Hintergründe zum „Fall“ Sabina Spielrein
mehr lesen
John Carpenter
Der Unbeugsame
Einige von John Carpenters Filmen sind längst Klassiker, doch seit geraumer Zeit hat er nicht leicht, seine Position im gegenwärtigen Kino zu finden.
Nun startet „The Ward“ doch noch in Österreich: Anlass genug, das Werk eines großen Unbeugsamen zu betrachten, der trotz aller Verdienste ein…
mehr lesen
Habemus Papam
Ein frisch gekürter Papst flieht. Die Kardinäle unter der Petersdomkuppel: ratlos.
Annuntio vobis gaudium magnum: Habemus papam!“, ruft der Kardinal auf dem Balkon den Gläubigen auf dem Petersplatz zu. Dann hört man einen verzweifelten Schrei, der gewählte Papst stürmt aufgebracht…
mehr lesen
Gianni und die Frauen
Gianni und die Frauen / Gianni E Le Donne
Gianni Di Gregorio gibt einen Einblick in die italienische Lebensart.
Gianni (Gianni Di Gregorio) ist mit Ende 50 bereits seit einigen Jahren Pensionist. Gemeinsam mit seiner arbeitenden Frau und seiner studierenden Tochter lebt er in einer Wohnung in Rom und verbringt den Tag damit, Einkäufe…
mehr lesen
Filmkritik
Empire Me
Nichts ist unmöglich: Paul Poet stellt sechs Formen alternativen Zusammenlebens vor.
Medien und Politik verkaufen Freiheit und Unabhängigkeit gern als das Ideal jedes Bürgers, die Utopie findet jedoch nur allzu oft ihre Grenzen bei der Wahl der Wohnzimmertapete. Ein Gegenentwurf zu…
mehr lesen
Filmkritik
Cairo Time
Sehnsucht im Orient, ein Liebesfilm für Erwachsene
Als die US-Amerikanerin Juliette in Kairo ankommt, erwartet sie am Flughafen nicht ihr Mann Mark, sondern dessen ehemaliger Kollege Tareq: Mark sei im Gaza-Streifen aufgehalten worden, es gäbe aber keinen Grund zur Sorge und er brächte sie…
mehr lesen
Arrietty
Arrietty / Karigurashi No Arrietty
Bezaubernde Studio-Ghibli-Adaption eines Kinderbuchklassikers
Nichts gegen die mit liebevoller Sorgfalt gestalteten Pixar-Filme, nichts gegen die eher handfeste Animation made by DreamWorks, das mit Kung Fu Panda und Madagascar echte Knüller landete, nichts gegen Blue Sky und seine…
mehr lesen
The Ides of March – Die Macht und ihr Preis
Die Macht und ihr Preis
George Clooney seziert mit seinem fabelhaften „The Ides of March“ die Mechanismen der US-Politik und deren verhängnisvollen Einfluss auf den Charakter seiner Protagonisten. …
Besser scheint die Karriere des aufstrebenden Politikberaters Stephen Meyers (Ryan Gosling) nicht …
mehr lesen
Jane Eyre
Ganz nah am Text
Cary Fukunaga, Jahrgang 1977, gelang mit seinem Regiedebüt „Sin Nombre“, einem harten Drama über mexikanische Jugendgangs, der Durchbruch. Nun wagte er sich an einen historischen Stoff.
ray sprach mit dem gebürtigen Kalifornier über seine erste Begegnung mit Charlotte Brontës Roman „Jane…
mehr lesen
Jane Eyre – Jane Unlimited
Jane Unlimited
Einer der wichtigsten britischen Romane, Charlotte Brontës „Jane Eyre“, verdiente sich nach oftmals werkfremden Adaptionen noch einen Anlauf.
Der slicke junge Kalifornier Cary Fukunaga bewies Gespür für eine Außenseiterin. Als gelte es Excalibur, das magische Schwert, aus dem Fels zu…
mehr lesen
Margin Call
Rote Zahlen in leuchtender Nacht
Wie entsteht eine Finanzkrise? Was ist ein Wirtschaftskrimi? Und was hat beides mit dem Katastrophenfilm zu tun?
Antworten auf diese Fragen gibt Margin Call von J.C. Chandor. Das Online-Börsenlexikon der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ erklärt den Begriff „Margin Call“ wie…
mehr lesen
New York … November
New York ... November
Genregeschichte trifft Kunstwollen – Funken fliegen.
Ich weiß nicht, wie das alles zusammenhängt, aber es ist sehr seltsam.“ Das sagt einmal eine der Figuren in New York … November (der bei diversen Festivaleinsätzen bislang unter dem Titel South firmierte), dem Spielfilmdebüt…
mehr lesen
Cave of Forgotten Dreams
Visionär Werner Herzog setzt die berühmte Chauvet-Höhle als Urkulturtempel des „homo spiritualis“ ins Bild: unnachahmlich, sakral, dreidimensional.
Der Mann steht im Spätherbst seiner Karriere und ist doch umtriebig wie nie. Mit seinem Abel-Ferrara-Remake Bad Lieutenant erregte der…
mehr lesen
Filmkritik
Blue Valentine
Michelle Williams und Ryan Gosling brillieren in einem großartigen Beziehungs-Drama.
Die Ehe von Cindy (Michelle Williams) und Dean (Ryan Gosling) ist ein Trümmerhaufen. Beide lieben ihre kleine Tochter Frankie, aber die Liebe zueinander scheint, wenn überhaupt, nur noch minimal…
mehr lesen
Filmkritik
Anonymous
Oder: Wer war William Shakespeare?
Den Spitznamen „Master of Disaster“ hat sich der Mann redlich verdient. Roland Emmerich hat in seinen Filmen die Welt schon mehrfach höchst spektakulär an den Rand des Untergangs getrieben, sei es durch Außerirdische (Independence Day), mutierte…
mehr lesen
Die Abenteuer von Tim und Struppi
The Adventures of Tintin
„Hunderttausend heulende und jaulende Höllenhunde!“ Visuell beeindruckende, unterhaltsame Comic-Verfilmung
Mit den 24 Alben um den heldenhaften Jungreporter Tintin (dt. Tim und seinen treuen Hund Milou (dt. Struppi) hat der Belgier Hergé (1907–1983) Comicgeschichte geschrieben. Die…
mehr lesen
American Passages
Nicht-Orts-Gespräche
Eine der gewichtigsten Stimmen des österreichischen Films, Ruth Beckermann, lädt mit ihrem dokumentarischen Essay „American Passages“ zu einer assoziativen Reise durch ein exotisches Land.
Wenn du ganz aktuell an Amerika denkst, was fällt dir da ein? Es hat sich doch einiges verändert,…
mehr lesen
Der Gott des Gemetzels
Der Diskrete Schrecken der Bourgeoisie
Roman Polanski inszeniert Yasmina Rezas Erfolgsstück „Der Gott des Gemetzels“ als Chronik einer Eskalation mit Starbesetzung:
Christoph Waltz darf (wieder) Kuchen essen, Jodie Foster ihre Schlagadern gefährlich hervortreten lassen, Kate Winslet kehrt ihr Innerstes nach außen, und John C….
mehr lesen
A Dangerous Method
Von der Lust am Darüberreden ...
… und der Erfüllung im Tun: A Dangerous Method von David Cronenberg
Sie sind gebildet, bedeutend und wohlhabend. Und pervers, dünkelhaft und skrupellos. Zudem sind die drei feinen Herrschaften, von denen David Cronenbergs A Dangerous Method (deutscher Verleihtitel, nicht minder…
mehr lesen
Die Einsamkeit der Primzahlen
Nicht mit dir, aber auch nicht ohne dich. Eine Liebesgeschichte jenseits von Klischees und Erwartungen.
Der achtjährige Mattia ist mit der ihm von der Mutter aufgehalsten Verantwortung für seine autistische Zwillingsschwester überfordert. Die kleine Alice kann sich gegen die überzogenen…
mehr lesen
Filmkritik
Adams Ende
Beziehungskarussell mit tragischem Ausgang
Über dem idyllischen Landhaus prangt die Gartenschere, welche die Namen der Schauspieler jeden Moment zu malträtieren droht. Schon das Filmplakat von Adams Ende spielt mit Antagonismen, dreht und wendet sie wie der Plot selbst …
mehr lesen
Filmkritik
Wie man leben soll
David Schalko inszeniert einen fröhlichen Film über das Scheitern.
Charlie Kolostrum (Axel Ranisch) ist ein „Sitzer“. So steht es in seinen Lebenshilfebüchern – und die haben, so verstehen wir schnell, in diesem Fall Recht. Der Protagonist lebt sein Leben nicht aktiv – es passiert…
mehr lesen
Filmkritik
Putty Hill
Ein mit wenig Geld und viel Leidenschaft inszenierter, einfühlsamer und bewegender Independentfilm.
Cory stirbt nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis mit 24 Jahren an einer Überdosis Heroin allein in seinem verwahrlosten Haus am Rande von Baltimore. Am Vortag seiner Beerdigung kommen Freunde…
mehr lesen
Mr. Nice
Die Abenteuer eines Drogen-Pushers und Lebemannes, based on a true Story
Zu sagen, dass der heute 66-jährige Howard Marks ein Drogenschmuggler war, ist eine Untertreibung: Der in Oxford mit Ehren absolvierte Philosoph und Physiker mit Lehrer-Ambitionen geriet im London der frühen Siebziger auf…
mehr lesen
Melancholia
Der Untergang der Welt und andere Probleme
Manchmal sind die Stärken eines Regisseurs nicht ohne seine Depression zu haben: „Melancholia“ ist Lars von Triers bester Film seit langem.
Dieser Film, um es gleich zu sagen, will nichts Böses. Dass er den Untergang der Welt zelebriert, erweist sich, zumindest für den Zuschauer,…
mehr lesen
Le Havre
Manchmal geschehen Wunder!
Nach fünfjähriger Pause meldet sich Aki Kaurismäki mit dem Sozialmärchen „Le Havre“ zurück.
So realistisch und aktuell die erzählte Flüchtlingsgeschichte ist, so warmherzig und optimistisch ist der Erzählton…
mehr lesen



































