ray Filmmagazin :: Dossier

Dossier Alexander Kluge

Kluge-Land, revisited

Ungewöhnliche Studien über deutsche Gegenwart und Vergangenheit: der Filmemacher Alexander Kluge. „Wir wollen nicht vergessen, dass die RAF in Hamburg 60.000 Menschen verbrannte“, sagt diese Stimme, oder „sie… mehr lesen

Lost Films – Lazarus oder ein Häufchen Asche

Lazarus oder ein Häufchen Asche

Fast neunzig Prozent aller Stummfilme gelten als verschollen, viele vermodern vergessen in Kellern und Depots. Höchste Zeit, mit einem gemeinsamen Verzeichnis des Verlusts zu retten, was noch zu retten ist.Eigentlich hätten ja schon einige… mehr lesen

Dossier – Schweine am 17. Breitengard

Schweine am 17. Breitengard

1969 war der Krieg für die USA in Vietnam längst verloren. Denn die Bilder des Krieges waren schneller zuhause als die Särge der toten Soldaten. Und auf die Überlebenden wartete ein noch nie da gewesenes Strafgericht... mehr lesen

Dossier – Der Rattenfänger von Haight-Ashbury

Der Rattenfänger von Haight-Ashbury

Charles Manson, ein kleiner Krimineller mit einem ausgeprägten Hang zur Egomanie, trug entscheidend dazu bei, dass die Flower-Power-Generation ab 1969 mit Tod und Gewalt assoziiert wurde… mehr lesen

Dossier – Am Schauplatz

Am Schauplatz

Zunehmende Gewalt, staatliche Repression und das Kippen der Hoffnungen anhand von sechs ausgewählten Filmbeispielen anno 1969.„We blew it!“ lautet einer der letzten Sätze des von Peter Fonda gespielten Wyatt in Easy Rider... mehr lesen

Dossier – Bad Moon Rising

Bad Moon Rising

1969 kippte die Hippie-Idylle, falls sie je existiert hatte. Blutige Straßenkämpfe, die Mondlandung, Charles Manson, Woodstock, Altamont, Drogenexzesse, die GIs in Vietnam unter Feuer. Momentaufnahmen eines wild bewegten Jahres.Hope you got your things together… mehr lesen

Dossier – Ansichten des Natürlichen

Ansichten des Natürlichen

Achtzehn Miniaturen Greed (USA 1924, Erich von Stroheim) Ausdauernd, verzahnt in Hass und Missgunst, haben McTeague und Marcus gegeneinander gekämpft. Um Trinas gehüteten, begehrten Goldschatz. Und nun ereilt sie das Ende am passenden Ort, im Death Valley… mehr lesen

Dossier – Schreie im Stein

Schreie im Stein

„Mit Nordwand“ hat sich Philipp Stölzl jener Tragödie am Eiger angenommen, die 1936 als  das Drama des Toni Kurz in die Geschichte einging: Ein Rückgriff auf den klassischen Bergfilm, der sich hier überraschend angenehm nicht am Limit bewegt… mehr lesen

Dossier – Die Renaissance des Naturfilms

„Oh Wildnis, oh schutz vor ihr...“

Parallel zur Debatte um Klimawandel und Erderwärmung erlebt der Naturfilm eine Renaissance. Doch während „unberührte“ Bilder von possierlichen Pinguinen in der Antarktis ein Millionenpublikum locken, schlägt die Wildnis in Form von… mehr lesen

Dossier Schauspieler – Zweite Wahl, erste Klasse

Zweite Wahl, erste Klasse

Oft kommen sie einem ziemlich bekannt vor, allein ihre Namen kennt man nicht. „War das nicht der Verräter inMatrix?“, fragen die Leute einander, aus dem Kino kommend, oder: „Die spielt immer die Gouvernante, wie heißt… mehr lesen

Dossier Schauspieler – Dem Himmel so nah

Dem Himmel so nah

Obwohl Marisa Tomei zu den profiliertesten Aktricen Hollywoods zählt, blieb ihr der ganz große Durchbruch bislang versagt. An ihren schauspielerischen Qualitäten kann das am allerwenigsten liegen…   mehr lesen

Dossier Schauspieler – Eine Frau für alle Fälle

Eine Frau für alle Fälle

Thelma Ritter war die Königin unter den Nebendarstellerinnen des klassischen Hollywood – mit einem bizarren Schicksal: Sechs Mal wurde sie für den Oscar nominiert, sechs Mal ging sie leer aus… mehr lesen

Dossier Schauspieler – Einzigartigkeit en masse

Dossier Schauspieler – Einzigartigkeit en masse

Eine Hommage an Hollywoods zweite Reihe. Wenn man mich nachts unversehens wecken würde, um mich zu fragen, an welche Stelle in Der Pate ich mich am stärksten erinnere, müsste ich mit der Antwort keinen Augenblick zögern… mehr lesen

Dossier – „Ich mache das, was gut für mich ist“

„Ich mache das, was gut für mich ist“

Nur wenig deutet auf den ersten Blick darauf hin, dass der ernsthafte, bescheidene Nicholas Saputra einer der führenden Filmstars Indonesiens ist. Ein Gespräch… mehr lesen

Dossier – Geschichten von der Freiheit

Geschichten von der Freiheit

Garin Nugroho, dessen Film „Opera Jawa“ 2006 Teil des Mozart-Projekts New Crowned Hope war, gilt als Pionier des New Indonesian Cinema, das seit einigen Jahren versucht, dem schnellen Glück an der Kinokassa substanzielle Inhalte und formale… mehr lesen

Dossier – Ein Gespräch mit Lalu Roisamri

„Wir sind auf der Suche nach neuen Talenten“

Lalu Roisamri ist seit 2007 künstlerischer Leiter des Internationalen Filmfestivals von Jakarta. Im Interview spricht er über Chancen und Versäumnisse des indonesischen Films, über Arthouse und Mainstream und über die Kluft zwischen der Metropole Jakarta und dem Rest des Landes… mehr lesen

Dossier – Das große Unbekannte

Das große Unbekannte

Der indonesische Film boomt, zumindest in der Heimat. Billige Horror- und formelhafte Teenie-Filme machen auch hier das meiste Geld an den Kinokassen. Das war nicht immer so, und die Hoffnung lebt. Was weiß man… mehr lesen

Ein Dossier – Direct Cinema – Jean Rouch erzählt

Jean Rouch erzählt

Ende der Vierziger Jahre reiste Jean Rouch für erste dokumentarische Aufnahmen in die damalige französische Kolonie Niger. Dreißig Jahre später schilderte er, mittlerweile Wegbereiter des Cinéma Verité, in der deutschen Filmzeitschrift „Filmkritik“ seine Arbeit… mehr lesen

Ein Dossier – Direct Cinema – Beredtes Schweigen

Beredtes Schweigen

In den Anfangsjahren des amerikanischen Direct Cinema war er in Frankreich noch als Fotograf unterwegs, aus der europäischen Linie des Cinéma Verité heraus sollte er einen vollkommen eigenen Stil des Dokumentarfilms entwickeln. Eine Annäherung an die Filme von Raymond Depardon… mehr lesen

Ein Dossier – Direct Cinema – Der Schutt auf den Bildern

Der Schutt auf den Bildern

Der Band „Fotografie im Dokumentarfilm“ widmet sich dem nahen Verhältnis von bewegtem und fotografischem Bild. Eine präzise Studie über zwei eng verwandte Medien. 2004 gingen die Bilder aus dem US-Militärgefängnis Abu Ghraib… mehr lesen

Ein Dossier – Direct Cinema – Albert Maysles im Gespräch

„Wir nahmen die Rolle von Beobachtern ein“

Seit den frühen Sechziger Jahren drehten die Brüder Albert und David Maysles gemeinsam Filme und schufen mit Arbeiten wie Salesman oder „Grey Gardens“ einige der herausragenden Filme des Direct Cinema… mehr lesen

Ein Dossier – Direct Cinema – Außer Kontrolle

Außer Kontrolle

Die Retrospektive im Filmmuseum zum amerikanischen Direct Cinema würdigt eines der herausragenden Kapitel des Dokumentarfilms der Sechziger Jahre. Bevor André Bazin 1958 starb, konnte er wahrscheinlich nur erahnen, was sich zwei Jahre später… mehr lesen
Todd Haynes

Interview

I'm Not There – Todd Haynes im Gespräch

„Ich will in diesen historischen Moment eintauchen“ Todd Haynes im Gespräch über die Macht der Popmusik, den Nostalgie-Faktor seiner Filme und banale Biografien. mehr lesen

I’m Not There – The Man Who Was There

I'm Not there – The Man Who Was There

Ed Lachman, viel gerühmter amerikanischer Director of Photography, zuletzt auch für Ulrich Seidl tätig, hat ray seine Fotos vom Set von „I‘m Not There“ zur Verfügung gestellt – samt seinen persönlichen Anmerkungen.… mehr lesen

I’m Not There

Die Maske hinter der Maske

Über die kaleidoskopische Dylan-Approximation „I’m Not There“ von Todd Haynes.               Über die kaleidoskopische Dylan-Approximation „I’m not there“ von Todd Haynes. Pat Garrett ist alt geworden. Lange zurück liegen die Zeiten seiner heroischen Gunfights. Heute ist er ein Mann für’s Grobe…   mehr lesen

Dossier Louis Feuillade – Gespenster im Niemandsland

Die Filmfiguren Louis Feuillades erweisen sich nicht nur als bürgerliche Schreckgespenster,sondern auch als Spiegelbilder gesellschaftlicher Umwälzungen. Immer wieder nimmt etwa „Les Vampires” direkt… mehr lesen

Dossier Louis Feuillade – Thomas Brandlmeier im Gespräch

Der Medienwissenschafter Thomas Brandlmeier hat mit „Fantômas. Beiträge zur Panikdes 20. Jahrhunderts“ Feuillades erstem Superverbrecher eine Studie gewidmet. Ein Gespräch über Leichen im bürgerlichen Salon, die… mehr lesen

Dossier Louis Feuillade – Erzählerischer Pakt

Erzählerischer Pakt

Mit „Les Vampires“ führte Feuillade 1915 seine Erkundung des organisierten Verbrechens weiter und erzählte in zehn Episoden vom subversiven Kampf der terroristischen Bande. Eine Familiensaga der besonderen Art… mehr lesen

Dossier Louis Feuillade – Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Mit der Filmfigur des Fantômas schuf Louis Feuillade nicht nur den ersten anarchistischen Superverbrecher des Kinos, sondern zugleich eine Projektionsfläche versteckter bürgerlicher Ängste… mehr lesen

Rithy Panh – Papier, Stift, Kamera

Papier, Stift, Kamera

Von der Schwierigkeit, Filme über den Völkermord zu machen und von der Schwierigkeit, hinzusehen. Nie wieder! Fallen diese beiden Worte in einem bestimmten Kontext, weiß jeder sofort was gemeint ist: Nie wieder einen Völkermord geschehen lassen… mehr lesen

Rithy Panh – Historical Reality-TV

Historical Reality-TV

30 Jahre nach dem Ende der Herrschaft der Roten Khmer beginnt Kambodscha mit der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht das live übertragene UN-Tribunal. Der Junge kann es nicht fassen. „Wieso?“, fragt er immer wieder. Seine Eltern… mehr lesen
Rithy Panh

Rithy Panh | Interview

„Ich mache Filme mit den Menschen, nicht über Menschen“

Der Filmemacher im Gespräch. mehr lesen
Rithy Panh

Rithy Panh

Filme gegen die Normalisierung

Seit 20 Jahren kämpft Rithy Panh mit der Filmkamera gegen die Verdrängung jener Verbrechen an, die die Roten Khmer in Kambodscha verübten. mehr lesen

Dossier Australien – Qualitätsgaranten

Qualitätsgaranten

Die internationale Aufmerksamkeit, die der australische Film seit den Siebziger Jahren auf sich ziehen konnte, führte zu einem Kulturtransfer der besonderen Art: Australische Filmschaffende gelten international, besonders jedoch in Hollywood, als gefragte Mitarbeiter… mehr lesen

Dossier Australien – George Miller über seinen Film „Mad Max“

Visueller Rock’n’Roll

George Miller arbeitete als Unfallarzt, ehe er an der Universität von Melbourne Regie studierte. Sein Endzeit-Thriller „Mad Max“, dem zwei Sequels folgten, verhalf ihm zum internationalen Durchbruch, der ihn in die USA führte, wo er… mehr lesen

Dossier Australien – Zerbrechende Welten

Zerbrechende Welten

Mit „Mad Max“ und „The Last Wave“ trug das australische Kino den globalen Weltuntergangsvisionen Rechnung – und verhalf sich damit zum internationalen Durchbruch. Der Kalte Krieg hatte seine Spuren in der kollektiven Psyche hinterlassen… mehr lesen